Weinwirtschaft, Potsdam

Wenn vor dem Lokal schon im Lokal ist, dann hat die Weinwirtschaft (Restaurant des arcona-Hotels, offenbar hat jedes arcona-Hotel heirzulande eine Weinwirtschaft) in Potsdam eins der besten Entreés in Berlin und Brandenburg. Strand inkl. Strandbar, großzügige Wiese, coole Terrasse, alles lässig-elegant arrangiert… so geht Potsdam, deswegen kommt man gern hierher. Selbst so ein fauler Sack wie ich, dem aber zugegebenermaßen ein Groupon-Gutschein für ein Drei-Gang-Menü mit Pfifferlingen inkl. Weinbegleitung zum Dumpingpreis auf die Sprünge geholfen hat. Okay, der Weg von Friedenau bis zur Tischkante dauert (mit S-Bahn und Tram) eine gute Stunde, aber allein die Aussicht ist ja den Weg wert.

Und das Essen war wirklich ordentlich. Vorneweg gab’s ein sahniges Pfifferlingssüppchen, unüblicherweise mit einer kleinen Salatbeilage gereicht.

Wobei der Salat der eigentliche Knaller der Vorspeise war, der war nämlich aus hocharomatischen, leicht bitteren Wildkräutern gezaubert, die einen tollen Kontrast zur süßen, warmen (!) Kirschtomate bildeten. Hier gibt man sich Mühe mit dem Essen und schaltet den Denkapparat beim Kochen ein, das freut den weitgereisten Gast.

Als Hauptgang gab’s dann einen Klassiker, Pfifferlingsragout mit Semmelknödel. Wobei beim Semmelknödel der Denkapparat in der Küche wohl eine kleine Atempause eingelegt hat. Der hatte insgesamt wenig Geschmack und so gar nicht die fluffige Konsistenz, die ich sonst an Semmelknödeln schätze.  Das ging mehr in die Kartoffelknödel-Richtung, und wenn’s einer war, dann hätte man ihn auch lockerer hinkriegen können.

Doch der Nachtisch machte alles wieder gut, ausgezeichnete Creme brulée, begleitet von einem Stückchen Streuselkuchen mit Vanilleschmadder. Bisschen üppig, aber man musste sich ja für die weite Rückreise stärken.

Die Weinbegleitung entpuppte sich als ohne weitere Umstände kredenzte Flasche Chardonnay, mit der wir alle zwei alle drei Gänge begleiten sollten. Das taten wir gern, denn der Wein war wie das ganze Menü: sehr, sehr anständig. Der Service schlingerte fröhlich zwischen Professionalität und Schrulligkeit hin und her, das machte Spaß und gab auch den Ausschlag, das wir noch bei Tisch via Smartphone den nächsten Groupon-Gutschein recherchierten. Wir werden wiederkommen. Wir kennen ja jetzt den Weg.

Update 05.08.2018
Wir sind mit Freunden wiedergekommen, um eine „Weinreise“ zu unternehmen. Zum Groupon-Dumpingpreis durfte sich jeder von uns 7 (!) Probierportionen aus den offenen Weinen der umfangreichen Weinkarte aussuchen. Dazu gab’s eine rustikale Vesperplatte aus 2 Sorten Käse, 2 Sorten Wurst und etwas Frühstücksspeck, die nicht weiter gestört hat. Die Weinkarte legte man uns vor und bat uns, die Weine anzukreuzen, die wir trinken wollten. Merkwürdig: Ein bisschen Beratung vor der Auswahl wäre ja durchaus angebracht und willkommen gewesen. Aber was soll’s, man will sich ja die gute Stimmung durch einen Fake-News-Sommelier nicht versauen lassen. Und als solcher entpuppte sich unser Kellner. Verlässlich redete er sehr akzeptable Weine schlecht („Riecht muffig, schmeckt muffig, aber das muss so.“) und große Weine klein („Für einen Pinot Noir recht nüchtern. Zu nüchtern, mein ich mal.“ sagte er über einen herrlich fruchtigen, vollfleischigen Villa Maria aus Neusseeland.). Aber das Wetter war herrlich, die Atmosphäre auf der Havelterasse wundervoll und die Weine, die wir im Glas hatten, waren durchweg mehr als trinkbar… was will man denn mehr? Wenn man ein bisschen Ahnung von Wein hat und sich in der Lage fühlt, die Weine zum Probieren selbst auszusuchen, ist man hier sehr gut aufgehoben.

Weinwirtschaft
Zeppelinstr. 136
14471 Potsdam
+49 331 9815561
http://www.weinwirtschaft-potsdam.de/

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Restaurant Café ITALO, Berlin

Es gibt gastronomische Einrichtungen, da arbeiten im Service Menschen, die Kundenzufriedenheit und Freundlichkeit nicht oben auf der Agenda haben. Zu diesen Betrieben zählt das Café ITALO am Marheinekeplatz.

Restaurant Café ITALO
Marheinekeplatz 4
10961 Berlin
Telefon: 030 6915637
http://www.ristorante-italo-berlin.de/

 

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In eigener Sache: Umzug abgeschlossen

Die neuen Datenschutzbestimmungen haben es nötig gemacht: Ich bin mit meinem Blog „In 61 Jahren rund um die Welt“, das bisher auf wordpress.com gehostet wurde, hierher umgezogen. Alle Beiträge & Bilder scheinen gut angekommen zu sein, der Blogbetreiber ist wohlauf.

Sollte jemand irgendetwas vermissen, was auf dem alten Blog war, einen Fehler auf dem neuen Blog finden oder einfach plauschen wollen, dann freu ich mich über einen Kommentar.

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Dürerstuben, Berlin-Friedenau

Die Dürerstuben sind eine Institution im Friedenauer Maler-Kiez. Hier, an der Ecke Cranachstraße/Dürerplatz werden seit Jahrzehnten Biere gezapft, Schnitzel gebraten und Familienfeste gefeiert. Dass sieht man dem Ambiente an, das deutlich an Zeiten erinnert, als die Hosen noch Schlag hatten und „Herrengedecke“ serviert wurden. Von diesem Retro-Charme sollte man sich jedoch nicht abschrecken lassen, vor allen Dingen, wenn man’s deftig-rustikal mag. Solches Essen kochen sie hier nämlich wie die Weltmeister. Und preiswert ist es obendrein.

Die Karte ist ein Mix aus deutschen Wirtshausklassikern, Hausmannskost (u.a. Königsberger Klops aus Kalbfleisch!) und ein paar Jugo-Highlights wie Cevapcici, Pleskavicka und – Ja! Ja! Ja! – Grillplatte mit Pommes, Djuvec-Reis und scharfem Zeugs. Als ich das auf der Karte sah, konnte ich nicht anders, als das zu ordern, meine Vorliebe für kroatische Gastronomie-Exzesse ist weithin bekannt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dieser Teller wurde dann vor mich hingestellt, und es war einer der besten Grillteller meines Lebens, denn das Fleisch war nicht rüde trocken gekokelt worden, sondern zart und saftig auf den Punkt gegrillt. Fleisch und scharfes Zeugs war hervorragend gewürzt, an den Pommes und dem Reis fehlte etwas Salt, was sich beheben ließ. Die geduldigste, beste Gemahlin erfreute sich an einer von hervorragenden Bratkartoffeln begleiteten Portion Lammkotelettes. Dazu hatte uns der Wirt eine Flasche Primitivo für unter 20 Euro empfohlen, die nicht auf der Karte stand: ebenfalls hervorragend.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Und da wir nun schon mal auf dem Retro-Trip waren, teilten wir uns unser erstes Banana-Split seit gefühlt zwanzig Jahren. Was kamen da für Erinnerungen hoch!

Fazit: ein prima Laden für Freunde der deftigen Wirtshausküche!  Eine Reservierung empfiehlt sich, denn ein Standbein der „Dürerstuben“ ist das Ausrichten von Hochzeits- und Familienfeiern. Wenn die Hütte voll ist, findet man in so einem Fall keinen Platz mehr.

Dürerstuben
Dürerplatz 2
12157 Berlin
030 85600086
http://www.duererstuben.de/

Uodate: Die Dürerstuben haben dicht gemacht, jetzt ist an gleicher Stelle eine Shisha-Bar.

 

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Taxi-Kraft, Brandenburg

Wenn es einen der hier Vorbeilesenden nach Brandenburg (Ort) verschlagen und der Zufall es wollen sollte, dass sie oder er ein Taxi benötigt, empfehle ich dringend, sich an Herrn Kraft unter 03381 701813 zu wenden. Über Selbstverständlichkeiten wie Ortskunde und einen gepflegten Fuhrpark hinaus verfügt Herr Kraft über Witz und staunenswerte Kenntnisse der örtlichen Historie, gepaart mit entwaffnender Ehrlichkeit. Wenn Herr Kraft einem Geschichten aus Brandenburg erzählt, wünscht man sich den Ort direkt ein wenig größer, damit Herr Kraft noch ein bisschen Zeit erhält, um weiter zu erzählten.

http://www.taxi-brandenburg.com/

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Bordeaux

 

 

 

 

 

 

 

 

Die letzten Tage des 2016er Jahres dürfte ich mit der geduldigsten, besten Gemahlin von allen in Bordeaux verbringen.

 

 

 

 

 

 

 

 

Ich weiß nicht, woran es gelegen hat, aber bereits am Flughafen haben wir begonnen, uns hier sehr wohl zu fühlen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Lag es vielleicht daran, dass die Austern, die ich im „Le Parlament de Graves“ serviert bekam, zu den besten, frischesten Exemplaren zählten, die ich je gegessen habe?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Oder lag es daran, dass wir gleich am ersten Abend „Le Secret d’Initié“ entdeckten, die vermutlich beste Wine Bar der Welt, in der ausschließlich Champagner serviert wird?

 

 

 

 

 

 

 

 

Lag es an der zumindest äußerlich wirklich beeindruckenden „Cité du Vin“, des modernsten Weinmuseums der Welt? Innendrin war uns allerdings zuviel Multimedia-Gedöns.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Oder war’s der Süßkram, die Macarons und die Canelés (bordelaiser Spezialität), die’s direkt neben der Touristeninformation im „Baillardran“  gab?

Es lag ganz sicher nicht am permanent neblig-milchigem Licht, dass fast allen meiner Außenaufnahmen jeglichen Kontrast nahm, so dass ich sie nicht zeigen mag.

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Bergterrasse Marienhöhe, Berlin

Gemeinhin gilt das Unternehmen einer Zeitreise als außergewöhnlich kompliziert. Im Prinzip hat man zwei Möglichkeiten: Entweder man studiert Physik und verwandte Fächer, widerlegt Einstein und baut dann eine Zeitmaschine, oder man wartet, bis irgendwann durch Zufall ein Zeitreisender vorbeikommt und klaut ihm das Fortbewegungsmittel, mit dem er auf dem Zeitstrahl navigiert. Seit letztem Wochenende weiß ich, dass es eine drittee, herrlich unkomplizierte Möglichkeit für eine Zeitreise gibt: den Besuch der „Bergterrasse Marienhöhe“ in Tempelhof.

Just um die Ecke der Bushaltestelle Röblingstr./Attilastraße, in durchaus noch  fußläufiger Entfernung vom S-Bahnhof Attilastr. befindet sich die Möglichkeit, ca. 40 Jahre zurück in der Zeit zu reisen und einen typischen West-Berliner Biergarten der 60er, 70er Jahre zu besuchen: die Bergterrasse Marienhöhe.

„Lauschig“ nannte man damals ein solches Ambiente, und lauschig ist es immer noch. Man sitzt an wie improvisiert aufgestellten Gartentischen. Die Polster für die Plastikstühle entnimmt der zuvorkommende Service strategisch günstig postierten Polsterkisten. Und wenn man dann zu Stuhle gekommen ist, streckt man die Beine aus und lässt einen wohligen Seufzer fahren: Hier konnte man‘s damals sehr gut aushalten, heute geht das immer noch.

Die Zeitreise setzt sich auf der Speise- und Getränkekarte fort. „Herva Mosel“ fehlt genauso wenig wie die Fassbrause, die Bockwurst oder das Bauernfrühstück. Sogar die seinerzeit  berüchtigte Dose Ölsardinen („Ick hab keen Hunger, aber ick brauch doch ’ne Grundlage…“) findet sich zum Dumpingpreis (2,50) auf der Karte.

 

Die Bockwurst mundete jedenfalls ganz ausgezeichnet, und die dazu gereichte Toastbrotscheibe hatte sogar das Innere eines Toasters erblickt (keine Selbstverständlichkeit in der West-Berliner Imbiis-Kultur).

 

Und als ich mir dann zur Feier der Bockwurst einen (ausgezeichneten) trockenen Riesling bestellte, ging die Zeitreise munter weiter. Tatsächlich wurde der im Römerglas serviert, aus dem wir seinerzeit in den Kreuzberger Kneipen den Edelzwicker schlürften. Hachja.

Fazit: In der Bergterrasse Marienhöhe kann man’s sehr, sehr gut aushalten. Auch wenn man kein Zeitreisender ist.

Bergterrasse Marienhöhe
Marienhöher Weg 30
12105 Berlin
030 753 28 39
http://www.bergterrasse-marienhoehe.de/
(nur während des Sommers geöffnet)

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Restaurant Castello, Berlin

Das Castello (nicht zu verwechseln mit dem „Il Castello“ in der Joachim-Friedrich-Straße) ist ein Italiener mit Pizza-Pasta-Insalata-Karte am Sophie-Charlotte-Platz. Was der Küchen an Ambitionen abgeht macht sie mit Solidität weg. Ich probierte den preiswerten Mittagstisch, Broccoli-Cremesuppe (selbstgekocht, keine Convenience-Ware) und Salat mit gebratener Kalbsleber und Zwiebeln, zusammen angeboten für 7,90 Euro. Das war anständig gemacht, das war gut gewürzt, da gab es keinen Grund zu Meckern.

 

Morgen bin ich mittags wieder in der Gegend, könnte sein, dass ich da wieder aufschlage.

Castello
Schloßstr. 28
14059 Berlin
030 34787218

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Andalucia, Berlin

Wenn man im Sommer einen angenehmen frühen Abend verbringen will, dann ist eine Terrasse auf dem Savignyplatz immer eine Option. Zum Problem können die dort servierten Speisen und Getränke werden, denn die Terrassen-Lokale drängeln sich hier dich an dicht, und die Bandbreite reicht von „sehr, sehr gut“ bis „schlimme Touri-Falle“. Auf Nummer Sicher geht man mit dem Andalucia, einem Spanier mit Tapas-Schwerpunkt.

Die Weine, die man hier ins Glas bekommt, sind auch unterhalb der geschmacks- und Aroma-Bomben vom Ribera del Duero, von denen sie einige auf der Karte haben, geschmacklich ausgezeichnet und fair bepreist. Der Cofrade Blanco, den ich bekam, war so frisch und sommerlich, dass es einem Verbrechen gleich gekommen wäre, nur einen zu trinken.

Bei den Tapas gingen wir auf Nummer sicher: Gebratene Chorizo, fritierte Sardinen, gebackene Chiperones und Gambas al Ajillo waren ganz ausgezeichnete Esseneröffner und Weinbegleiter, allerdings kann man bei diesen Rezepten auch nicht allzu viel falsch machen.

Zu meinem ausgezeichneten, im ganzen gegrillten Tintenfisch gab’s diese kanarischen in Salzwasser gekochten Schrumpelkartöffelchen, Papas Arrugadas, die waren ganz ausgezeichnet. Die Paella der geduldigsten, besten Gemahlin von allen war aromatisch und mit reichlich Hühnerfleisch und Meeresgetier bestückt, mir jedoch eine Spur zu Toamten-lastig. Am abschließenden Flan gab’s überhaupt nichts zu meckern, ebenso wenig wie am Brandy, den’s aufs Haus zur Rechnung gab. Ein Spanier zum Wiederkommen, vielleicht auch mal zum Drinnensitzen. Reservierung ist Pflicht, der Laden brummt.

Andalucia
Savignyplatz 2
10623 Berlin
030 54710271
http://andalucia-berlin.de/

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Meins, Berlin

Seit ein paar Wochen treffen die geduldigste, beste Gemahlin von allen und ich uns am Freitagabend im „Meins“, um die Arbeitswoche mit einem (oder mehreren) schönen Getränken ausklingen zu lassen und das Wochenende zu begrüßen. Meine liebe Frau schätzt den kundig gemischten und großzügig portionierten Apérol Spritz, ich bin dem hier servierten offenen Riesling sehr zugetan. Außerdem haben Sie ein ausgezeichnetes, schön kalt serviertes Bier von einer kleinen Brauerei, deren Namen mir nach mehreren Gläsern dieses Biers leider immer zu entfallen pflegt.

Ansonsten bietet das „Meins“ einen sehr kenntnisreichen, humorvollen Barkeeper aus Großbritannien, einen eloquenten Chef, einen Billardtisch, schummrige Beleuchtung, eine nicht weiter störende Musik-Auswahl und die Möglichkeit, zu rauchen, wenn man möchte. Militante Nichtraucher halten sich also besser von dem Laden fern, mir macht’s nix aus, im Gegenteil: Ich seh gern anderen Menschen beim Rauchen zu und denke an die vielen Zigaretten, die ich selber vor Jahren in angenehmer Gesellschaft geraucht habe. Kurz und knapp: netter, angenehmer Laden, irgendwie zwischen Bar und Nachbarschaftskneipe positioniert, man darf gespannt sein, wie das „Meins“ sich entwickelt.

Die geduldigste, beste Gemahlin von allen und ich werden das jedenfalls genau verfolgen.

Meins
Rembrandtstr. 12
12157 Berlin
01521 7570063
https://www.facebook.com/meinsbar/

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