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	<title>Podersdorf am See &#8211; In 64 Jahren rund um die Welt</title>
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	<description>Erlebnisse in der Gastronomie und anderswo</description>
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		<title>Elisabethschenke, Podersdorf am See</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Chris Kurbjuhn]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Aug 2010 15:45:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kneipen]]></category>
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					<description><![CDATA[Könnte man sich ohne Ohren in das Podersdorfer Nachtleben stürzen, dann wäre die Elisabethschenke die unangefochtene Numero Uno unter den Heurigen. Der Wein ist wirklich ganz, ganz ausgezeichnet (Der Welschriesling! Der Sauvignon Blanc! Die TBA!), die Brotzeiten sind üppig, was &#8230; <a href="http://rundumdiewelt.chris-kurbjuhn.de/elisabethschenke-podersdorf-am-see/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Könnte man sich ohne Ohren in das Podersdorfer Nachtleben stürzen, dann wäre die Elisabethschenke die unangefochtene Numero Uno unter den Heurigen. Der Wein ist wirklich ganz, ganz ausgezeichnet (Der Welschriesling! Der Sauvignon Blanc! Die TBA!), die Brotzeiten sind üppig, was Portionierung und Fett- und Proteingehalt angeht, und im Garten des Lokals sitzt man wirklich sehr, sehr angenehm. Hin und wieder gibt es Specials wie z. B. einen ausgezeichneten Schweinebraten oder das überbackene &#8222;Winzerbrot&#8220;, na, hier lässt sich&#8217;s doch aushalten&#8230;<br />
&#8230;würde man sagen, wenn man auf ein Hörgerät angewiesen ist und dasselbe abschalten kann. Denn was die akustische Untermalung des Heurigenabends anbelangt, haben die Inhaber leider die Ohren stramm rückwärts gerichtet und lassen krachlederne Volksmusik und stramm auf 2/4 gebürstete Schlager aus den Boxen schallen.<br />
Wer mich kennt, weiß, dass der Wein schon sehr, sehr gut sein muss, damit ich meine verwöhnten Gehörgänge dieser Tortur aussetze, und, wie ich bereits schrieb, der Wein IST so gut. Ein-, zweimal die Woche suchen wir die Elisabethschenke auf. Auf ein Achtel oder zwei. Mehr ist akustisch nicht zu verkraften.<br />
Wobei in diesem Jahr (2010) Hoffnung aufkam: hin- und wieder mogelte eine Art Guerilla-DJ den ein oder anderen 50er-Jahre-Rock&#8217;n Roll-Titel zwischen die Volks-Schmonzetten? Sollte hier ein behutsamer Modernisierungskurs gefahren werden? Dann wird die Elisabeth-Schenke in zehn, zwanzig Jahren bei den Beatles und den Stones angelangt sein. Dann kann man endlich etwas länger bleiben.</p>
<p><a id="external_website_link" rel="nofollow" href="http://members.aon.at/elisabethschenke/" target="_blank"><br />
</a></p>
<p>Elisabethschenke<br />
Seestr. 88<br />
A-7141 Podersdorf am See<br />
+43 / 2177 / 2240</p>
<p><a id="external_website_link" rel="nofollow" href="http://members.aon.at/elisabethschenke/" target="_blank">members.aon.at/elisabethschenke</a></p>
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<dd> </dd>
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		<title>Strandkaufhaus Karner, Podersdorf am See</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Chris Kurbjuhn]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Aug 2010 15:27:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Shopping]]></category>
		<category><![CDATA[Kaufhaus]]></category>
		<category><![CDATA[Podersdorf am See]]></category>
		<category><![CDATA[überlebensnotwendiger Ramsch]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Strandkaufhaus Karner ist eine Podersdorfer Institution, dieser atemberaubende Ramschladen steht auf einer Sehenswürdigkeits-Stufe mit Leuchtturm, Dorfkirche und Windmühle, wer sich bei Karner nicht mit sinnlosem Quatsch eingedeckt hat, kennt Podersdorf nicht, war nicht im Burgenland, weiß nicht, was Urlaub &#8230; <a href="http://rundumdiewelt.chris-kurbjuhn.de/strandkaufhaus-karner-podersdorf-am-see/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das Strandkaufhaus Karner ist eine Podersdorfer Institution, dieser  atemberaubende Ramschladen steht auf einer Sehenswürdigkeits-Stufe mit  Leuchtturm, Dorfkirche und Windmühle, wer sich bei Karner nicht mit  sinnlosem Quatsch eingedeckt hat, kennt Podersdorf nicht, war nicht im  Burgenland, weiß nicht, was Urlaub ist.<br />
Hier bekommt man alles, was  der Urlauber benötigen könnte. von der Zeitung bis zur Wurstscheibe,  vom Kaugummi bis zur Fahrradkarte. Starprodukt des Hauses ist das  &#8222;Potenzerl&#8220;, ein weißlicher Schnaps, im Spermium-förmigen  Portionsfläschchen direkt an der Kasse offeriert.<br />
Was soll ich sagen? Bei  Karner bewahrheitet sich die Kaufmanns-Weisheit &#8222;Es gibt für alles  Kundschaft&#8220;, und die beiden Damen verkaufen dieses alles mit unendlicher  Geduld und Freundlichkeit. Von der Morgenzeitung bis zum  Late-Night-Wein fürs Hotelzimmer: der Takt des Podersdorfer Lebens wird  bei Karner vorgegeben.</p>
<p>Strandkaufhaus Karner</p>
<p>An der Promenade 1<br />
A-7141 Podersdorf am See</p>
<p>+43 2177 2338</p>
<dl>
<dd> </dd>
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		<title>Jagakölla, Podersdorf am See</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Chris Kurbjuhn]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Aug 2010 15:14:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kneipen]]></category>
		<category><![CDATA[Restaurants]]></category>
		<category><![CDATA[deftig]]></category>
		<category><![CDATA[Heuriger]]></category>
		<category><![CDATA[Podersdorf am See]]></category>
		<category><![CDATA[Restaurant]]></category>
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					<description><![CDATA[Was finden die Einheimischen nur an diesem Laden? Was den Jagakölla anbelangt, stehe ich vor einem Rätsel. Die Einheimischen aus dem Seewinkel lieben diesen Laden, wenn man sie fragt: &#8222;Wo kann man denn hier gut essen?&#8220; ist der Jagakölla meist &#8230; <a href="http://rundumdiewelt.chris-kurbjuhn.de/jagakolla-podersdorf-am-see/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Was finden die Einheimischen nur an diesem Laden? Was den Jagakölla anbelangt, stehe ich vor einem Rätsel. Die Einheimischen aus dem Seewinkel lieben diesen Laden, wenn man sie fragt: &#8222;Wo kann man denn hier gut essen?&#8220; ist der Jagakölla meist unter den Top Five&#8230; und ich versteh nicht warum.<br />
Dies Jahr haben wir&#8217;s mal wieder probiert. &#8222;Muss doch was dran sein, wenn sogar die Dings hierher kommt&#8230; Vielleicht ist das Essen ja besser geworden&#8230;&#8220;<br />
Also hereingestürmt, die Inneneinrichtung gewürdigt (man kann nur hoffen, dass dieses Geier-Wally-Interieur irgendwie ironisch gemeint ist) und anschließend das Auge auf Entspannungsreise in die Speisekarte geschickt. Bevor ich &#8222;Blunzengröstl&#8220; lesen konnte, war auch schon der hastig georderte Welschrieslign schon da&#8230; Sapperment! Der Wein ist gut. Nicht ganz so gut wie z.B. beim Seehoada, aber viel besser als beim letzten Mal hier. Vielleicht hat sich ja auch was in der Küche getan&#8230;<br />
Wo war ich&#8230; Ach ja, Blunzengröstl. Warum denn nicht? Ist eins meiner Lieblingsgerichte aus der deftigen Abteilung, allzuviel kann man an Bratkartoffeln mit gebratener Blutwurst nicht verpfuschen, also wird Blunzengröstl geordert.<br />
Beim Blunzengröstl gibt es zwei Schulen: die eine, die gebratene Kartoffeln und gebratene Blutwrurstscheiben bauernfrühstücksmäßig vermengt und den Kren (Meerrettich) drüberhobelt, und die andere, die alles in separaten Häufchen serviert. Beim Jagakölla folgte man der zweiten Schule, und die Blutwurst war &#8211; für meinen Geschmack eher warm gedünstet als wirklich gebraten. Die Kartoffeln hingegen waren kross, trocken und sorgfältig entfettet&#8230;<br />
Ja, Teufel noch eins! bestell ich mir wirklich Blunzengröstl, um entfettete Kartoffelscheiben zu essen? Ich bin im Urlaub, gebt mir Fett und Protein, aber in Massen, bitteschön!<br />
Man verstehe mich nicht falsch, das war alles handwerklich sauber gemacht, ich hab eigentlich überhaupt nix zu meckern, aber Blunzengröstl kenn ich anders. Deftiger. Fettiger. Appetitlicher.<br />
Es hat ja nicht schlecht geschmeckt. Ich hab&#8217;s komplett verputzt, einen zweiten Welschriesling getrunken, und mich über den wirklich sauscharfen Meerrettich gefreut. Aber wenn der Meerrettich das beste am Blunzengrostl war, dann kann man&#8217;s noch optimieren. Andererseits&#8230; wenn es den Einheimischen genau so gefällt? Wie gesagt, was den Jagakölla anbelangt, verstehe ich sie nicht.</p>
<p>Jagakölla</p>
<p>Weinberggasse 1a</p>
<p>A-7141 Podersdorf am See<br />
+432177-2848</p>
<p><a id="external_website_link" rel="nofollow" href="http://www.jagakoella.at/" target="_blank">www.jagakoella.at</a></p>
<dl>
<dd> </dd>
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		<title>Gasthaus zur Dankbarkeit</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Chris Kurbjuhn]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Apr 2009 22:36:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Restaurants]]></category>
		<category><![CDATA[Atmosphäre]]></category>
		<category><![CDATA[freundlich]]></category>
		<category><![CDATA[herzlich]]></category>
		<category><![CDATA[Lentsch]]></category>
		<category><![CDATA[Lieblingsrestaurant]]></category>
		<category><![CDATA[pannonisch]]></category>
		<category><![CDATA[Podersdorf am See]]></category>
		<category><![CDATA[Wein]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Dankbarkeit ist (nicht nur) mein Lieblings-Gasthaus. Vielleicht liegt’s an der langen Vorfreude, die einem Besuch der Dankbarkeit vorausgeht. Denn die Dankbarkeit liegt in Podersdorf am Neusiedlersee, wo die geduldigste Gemahlin von allen und ich einmal im Jahr Urlaub machen. &#8230; <a href="http://rundumdiewelt.chris-kurbjuhn.de/gasthaus-zur-dankbarkeit/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-1387" src="http://rundumdiewelt.chris-kurbjuhn.de/wp-content/uploads/2010/06/Dankbarkeit1.jpg" alt="" width="354" height="472" srcset="http://rundumdiewelt.chris-kurbjuhn.de/wp-content/uploads/2010/06/Dankbarkeit1.jpg 354w, http://rundumdiewelt.chris-kurbjuhn.de/wp-content/uploads/2010/06/Dankbarkeit1-225x300.jpg 225w" sizes="(max-width: 354px) 100vw, 354px" />Die <a class="previewlink" href="http://www.dankbarkeit.at/">Dankbarkeit</a> ist (<a class="previewlink" href="http://www.hande.wordpress.com/">nicht nur</a>) mein Lieblings-Gasthaus. Vielleicht liegt’s an der langen Vorfreude, die einem Besuch der Dankbarkeit vorausgeht. Denn die Dankbarkeit liegt in Podersdorf am Neusiedlersee, wo die geduldigste Gemahlin von allen und ich einmal im Jahr Urlaub machen. Und da kann die Vorfreude auf den nächsten Dankbarkeitsbesuch schon einmal 50 Wochen dauern. Aber irgendwann stehen wir dann doch wieder vor der Eingangstür.<br />
Da bleiben wir jedoch nicht lange stehen, sondern grüßen freundlich in den Schankraum mit dem Tresen hinein, wo die Podersdorfer sitzen, lassen bei schönem Wetter die Stube rechts liegen und eilen durch den langen Gang in den wunderbaren, einmaligen, schattigen Gastgarten. Da kommt auch schon der Wirt, Herr Lentsch, mit seinen charakteristisch kurzen, eiligen Schritten auf uns zu, begrüßt uns, als wären wir eine Woche und nicht ein Jahr lang weg gewesen, bringt uns an unseren Tisch und teilt die Karten aus. Dann sitzen wir erst einmal einen Moment da, atmen durch und schauen uns fröhlich in die Augen: „Was geht’s uns gut!“<br />
Wieso geht’s uns in der Dankbarkeit so gut? Wieso geht’s uns in der Dankbarkeit besser als anderswo? Liegts an der verfeinerten burgenländischen Küche mit der jiddischen Hühnerleberpastete, der Paprika-Fischsuppe, dem „Gekochten vom grauen Steppenrind“, den Spezialitäten vom Mangalitzaschwein und den sündhaften Somloer Nockerln? Ist es die umfangreiche Weinkarte, auf der der Fan pannonischer Weinkultur nichts vermissen kann? Ist es der von Jahr zu Jahr immer besser werdende Hauswein, den Herr Lentsch für selbstmörderische 12 bis 15 Euro pro Flasche im Restaurant anbietet?<br />
Natürlich tragen all diese Dinge wesentlich zu unserem Wohlbefinden bei, aber der eigentliche Faktor, warum es uns beim Lentsch so gut geht, ist der Lentsch selber. Es ist einfach die reine Freude, bei diesem Urbild eines Wirts, diesem besessenen Gastronom aus Leidenschaft Gast sein zu dürfen. Mitzuerleben, wie dieser Mann auflebt, wenn es seinen Gästen schmeckt und sie sich wohl fühlen, ist schon die halbe Miete in der Dankbarkeit.</p>
<p><img decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-1388" src="http://rundumdiewelt.chris-kurbjuhn.de/wp-content/uploads/2010/06/Dankbarkeit2.jpg" alt="" width="425" height="222" srcset="http://rundumdiewelt.chris-kurbjuhn.de/wp-content/uploads/2010/06/Dankbarkeit2.jpg 425w, http://rundumdiewelt.chris-kurbjuhn.de/wp-content/uploads/2010/06/Dankbarkeit2-300x157.jpg 300w" sizes="(max-width: 425px) 100vw, 425px" />Die wahre Qualität eines Wirts erweist sich aber, wenn ein Gast sich daneben benimmt. Wie wird er reagieren, wie wird er diese heikle Situation meistern? In diesem Sommer war ausgerechnet ich es, der Herrn Lentsch in dieser Hinsicht auf die Probe stellte. Ich hatte mein Handy, das eh schon tagelang nicht geklingelt hatte, nicht ausgeschaltet. Wer sollte mich denn schon im Urlaub am Montag abend anrufen? Und dann kam es, wie es kommen musste: Gerade als Herr Lentsch uns den Wein an den Tisch brachte, klingelte mein Handy. Und mein Handy klingelt nicht einfach, es spielt die entscheidenden Minuten des WM-Finales 1954 ab. „Aus dem Hintergrund müßte Rahn schießen… Rahn schießt… Tor! Tor! Tor!“ donnerte Herbert Zimmermann durch den eben noch beschaulichen Gastgarten, während ich mit fliegenden Fingern versuchte, den Störenfried auszuschalten. Herr Lentsch zuckte mit keiner Wimper, entkorkte den Wein und sagte, während er mir den Probierschluck einschenkte, verschwörerisch zwinkernd: „<a class="previewlink" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Edi_Finger">I wer’ narrisch!</a>“<br />
Da ging’s uns wieder gut!</p>
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		<title>Jupps Bierstüberl</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Chris Kurbjuhn]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Aug 2007 22:09:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Restaurants]]></category>
		<category><![CDATA[Bier]]></category>
		<category><![CDATA[Brotzeit]]></category>
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		<category><![CDATA[Mangalizza-Schwein]]></category>
		<category><![CDATA[Metzger]]></category>
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					<description><![CDATA[Wenn ein Weinfex wie ich im Burgenland des öfteren in einem Lokal einkehrt, dass die Bezeichnung &#8222;Bierstüberl&#8220; im Namen führt, wird das im erweiterten Bekanntenkreis als durchaus sensationell eingestuft. Fälschlicherweise. Erstens gibt es beim Jupp auch ganz anständigen Wein, zweitens &#8230; <a href="http://rundumdiewelt.chris-kurbjuhn.de/jupps-bierstuberl/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span class="Fontfix">Wenn ein Weinfex wie ich im Burgenland des öfteren in einem Lokal einkehrt, dass die Bezeichnung &#8222;Bierstüberl&#8220; im Namen führt, wird das im erweiterten Bekanntenkreis als durchaus sensationell eingestuft. Fälschlicherweise. Erstens gibt es beim Jupp auch ganz anständigen Wein, zweitens trinke ich hin und wieder sehr gern mal ein lecker Bierchen und drittens geh ich zum Jupp wegen der Spezialitäten vom Mangalitzaschwein.<br />
Jupp Waba hat nämlich vor ein paar Jahren mit der Schweinezucht begonnen und die uralte Rasse der Mangalitzaschweine wiederbelebt. Das Gehege mit den Steppenschweinen findet man neben dem Radweg durch die &#8222;Hölle&#8220; zwischen Podersdorf und Illmitz, und da kannman täglich diesen Viechern zuschauen. Denen geht&#8217;s gut, sie mampfen den ganzen Tag, suhlen sich in der Sonne, wälzen sich im Schlamm, was ein artgerecht gehaltenes Schwein den ganzen Tag lang eben so tut. Die Tierfreunde danken es dem Jupp, und die Feinschmecker tun es ebenso. Denn das Fleisch, die Schinken, die Würste und der Speck, den so ein Mangalitzaschwein nach Ableben erzeugt, sind von einem unvergleichlichen, feinen, hochdelikaten Geschmack, der mit laffem, wässrigen Schweinefleisch aus der Selbstbedienungstheke soviel zu tun hat wie ein Trabant mit einem Ferrari. Sind beides Autos, aber&#8230; Ist beides Schweinefleisch, aber&#8230;</span></p>
<p><img decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-1384" src="http://rundumdiewelt.chris-kurbjuhn.de/wp-content/uploads/2010/06/brettljause-e1472991743905.jpg" alt="" width="641" height="427" srcset="http://rundumdiewelt.chris-kurbjuhn.de/wp-content/uploads/2010/06/brettljause-e1472991743905.jpg 641w, http://rundumdiewelt.chris-kurbjuhn.de/wp-content/uploads/2010/06/brettljause-e1472991743905-300x200.jpg 300w" sizes="(max-width: 641px) 100vw, 641px" />Und deshalb ist das Star-Gericht in Jupp&#8217;s Bierstüberl für mich die &#8222;Brettljause&#8220;. Da bekommt man ein Holzbrett mit ca. 300g Aufschnitt (Ja. Ca. 300g. Der Jupp glaubt an große Portionen) vom Mangalitzaschwein vorgesetzt: Schinken, diverse Salami, fetten Speck, mageren Speck, zwei Kugeln Schweineschmalz&#8230; In den unfassbaren 6,90 Euro (ja, nur 6,90 Euro will der Jupp für diese Proteinbombe haben) ist auch noch ein Obstler enthalten, der die Verdauung ankurbeln soll.<br />
<img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-1385" src="http://rundumdiewelt.chris-kurbjuhn.de/wp-content/uploads/2010/06/brettljausenachher.jpg" alt="" width="300" height="187" />Wegen dieser Brettljausen allein lohnt der Besuch beim Jupp, aber ich will noch erwähnen, dass der gelernte Metzger auch brilliert, wenn er den Herd einschaltet. Sein Schweineschnitzel ist eins der besten der Stadt, das Cordon Bleu (natürlich auch vom Schwein) braucht sich vor der Konkurrenz nicht zu verstecken und das Beuschel ist nachgerade überirdisch.</p>
<p>Update 2016:<br />
Jupp hat die Preise etwas angepasst. Mittlerweile kostet die Brettljause 9,25 Euro. Immernoch ca. 300g Material. Immer noch inkl. Schnaps. Immer noch ein herausragendes Preis-Leistungsverhältnis.</p>
<p class="Fontfix"><span class="adr"><span class="street-address">Jupp&#8217;s Bierstüberl<br />
Hauptstr. 14</span><br />
<span class="postal-code">7141</span> <span class="locality">Podersdorf am See<br />
Österreich<br />
004321772274</span></span></p>
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		<title>Seehoada</title>
		<link>http://rundumdiewelt.chris-kurbjuhn.de/seehoada/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Chris Kurbjuhn]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Aug 2007 22:03:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kneipen]]></category>
		<category><![CDATA[belegte Brote]]></category>
		<category><![CDATA[deftig]]></category>
		<category><![CDATA[freundlich]]></category>
		<category><![CDATA[Grillhendl]]></category>
		<category><![CDATA[Heuriger]]></category>
		<category><![CDATA[Podersdorf am See]]></category>
		<category><![CDATA[Wein]]></category>
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					<description><![CDATA[Wenn wir im Sommer in Podersdorf Urlaub machen, zieht&#8217;s uns fast jeden Tag auf einen oder zwei Dämmerschoppen in den Seehoada. Woran liegt&#8217;s? Etwa daran, dass der Seehoada der erste Heurige ist, an dem man auf der Seestraße vorbeikommt? Das &#8230; <a href="http://rundumdiewelt.chris-kurbjuhn.de/seehoada/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-1400" src="http://rundumdiewelt.chris-kurbjuhn.de/wp-content/uploads/2010/06/2845092385_1b35a14b73_m.jpg" alt="" width="180" height="240" />Wenn wir im Sommer in Podersdorf Urlaub machen, zieht&#8217;s uns fast jeden Tag auf einen oder zwei Dämmerschoppen in den Seehoada. Woran liegt&#8217;s? Etwa daran, dass der Seehoada der erste Heurige ist, an dem man auf der Seestraße vorbeikommt?<br />
Das allein ist natürlich schon ein gewichtiges Argument, ist in unserem Fall aber nicht ausschlaggebend. Wir haben 3 Gründe fürs Immer-Wieder-Kommen:<br />
1. Wein<br />
2. Essen<br />
3. Roberto<br />
1. im Seehoada gibt&#8217;s wirklich anständigen, von der Familie Gisch selbst angebauten und gekelterten Wein. Wer &#8211; wie wir &#8211; beinahe jedes Jahr herkommt &#8211; merkt schnell, dass Wein ein Naturprodukt ist, dass vom Wetter, Klima, Terroir usw. abhängt und jedes Jahr ein wenig anders schmeckt. In diesem Jahr haben uns der Welschriesling und der Zweigelt (Das Viertel jeweils ca. 2 Euro) besonders gut geschmeckt. Aber auch ein paar edelsüße Raritäten stehen auf der Weinkarte, die man unbedingt probiert haben sollte.<br />
2. Beim Essen fährt der Seehoada zweigleisig. Zum einen gibt&#8217;s die üblichen belegten Brote und kalten Platte, die man beinahe in jedem burgenländischen Heurigen findet, also Grammelschmalzbrot, Speckbrot, Hausplatte, Käseplatte usw. Die Brote sind groß, die Preise klein, die Qualität stimmt, und wenn man was warmes in den Bauch bekommen will, dann kann man sich am neben dem Eingang gelegenen Imbiss etwas mit an den Tisch nehmen. Der Weg zum Imbiß ist Mittwochs und an Wochenenden Pflicht, weil es dann die leckersten Grillhendl von ganz Podersdorf gibt. Der Imbiß sorgt auch für die akustische Untermalung des Weingenusses. Die Stimme, die die fertigen Essen ausruft (&#8222;Einmal Grillkotelett mit Pommeeeeeeeees!&#8220;) bleibt einem das ganze Jahr im Ohr.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-1393" src="http://rundumdiewelt.chris-kurbjuhn.de/wp-content/uploads/2010/06/img_1986.jpg" alt="" width="300" height="225" />3. Die Seele des Seehoada ist aber unbestritten Roberto, der Kellner. Wie dieser Mann mit unerschütterlicher Gelassenheit durch überfüllte Tischreihen navigiert, auch komplizierteste Bestellungen in Bruchteilen von Sekunden aufnimmt und an den richtigen Tisch befördert und dabei immer noch Zeit für einen kleinen Schwatz mit &#8222;seinen&#8220; Gästen hat, das macht einfach Spaß.</p>
<p>Kleine Warnung zum Abschluß: Nur bei gutem Wetter hingehen, wenn man draußen sitzen kann. Der Hof ist nur teilweise überdacht. Und die Gaststube des Seehoada strahlt eine geradezu terroristische 50er-Jahre-Atmosphäre aus, da sitzen wir doch eher ungern. Auch wenn Roberto uns den Wein und das Speckbrot bringt.<br />
Update 2009: Im Seehoada  ist&#8217;s wie immer, und das ist sehr, sehr gut so. Roberto ist in Top-Form, und der wunderbar frische Welschriesling ebenfalls. Die Überraschung: der 2007er Pinot Noir, ein Hammer! Die Heurigen-Weine fangen an, zu den Erzeugnissen der Top-Winzer aufzuschließen.</p>
<p class="Fontfix"><span class="adr"><span class="street-address">Seehoada<br />
Seestraße 90</span><br />
<span class="locality">Podersdorf am See<br />
004321772246</span></span></p>
<p>Update: Auch der Seehoada ist dem Sterben traditioneller Heurigen-Wirtschaften zum Opfer gefallen. Dem Vernehmen nach wirrkt Roberto jetzt irgendwo in Wien.</p>
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		<title>Podo</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Chris Kurbjuhn]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Aug 2007 21:56:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bar]]></category>
		<category><![CDATA[Restaurants]]></category>
		<category><![CDATA[Burgenland]]></category>
		<category><![CDATA[freundlich]]></category>
		<category><![CDATA[Kneipe]]></category>
		<category><![CDATA[Podersdorf am See]]></category>
		<category><![CDATA[Restaurant]]></category>
		<category><![CDATA[Strand]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Podo ist keine Strandbar sondern ein Zustand und gleichzeitig der ruhende Pol im Leben der Besucher des Podersdorfer Nordstrands. Von morgens gegen 10 bis tief in die Nacht kann man es sich hier zu überaus zivilen Preisen gut gehen &#8230; <a href="http://rundumdiewelt.chris-kurbjuhn.de/podo/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span class="Fontfix">Das Podo ist keine Strandbar sondern ein Zustand und gleichzeitig der ruhende Pol im Leben der Besucher des Podersdorfer Nordstrands. Von morgens gegen 10 bis tief in die Nacht kann man es sich hier zu überaus zivilen Preisen gut gehen lassen. Die Getränkekarte lässt keine Wünsche offen, von anständig gezapftem Bier über die besseren Weine der Umgebung bis zu einem umfangreichen Cocktail-Sortiment ist alles vorhanden, was durstige Urlauber gern in ihre Kehlen schütten. Als Mekka der Wind- und Kitesurfer halten sie hier natürlich auch die neuesten Trend-Getränke bereit, die ich aber leider nicht bestellen kann, weil ich mir die Namen weder merken noch dieselben aussprechen kann. Die Küche des Podo ist eher international, lecker sind die Wok-Nudeln in verschiedenen Variationen, die scharfen Chicken Wings, das Tsatsiki mit herrlichem selbstgebackenem Kartoffelbrot und – das Stargericht – eine majestätische Portion Spare Ribs mit Bratkartoffeln, Zwiebeln und Cocktailsauce für 10,90 Euro, von der locker zwei Personen satt werden können. Hinzu kommt noch die freundliche, zuvorkommende Art der Podo-Mitarbeiter, denen nichts menschliches fremd ist&#8230; ich bin schon so manchen Tag (und manchen Abend) im Podo hängen geblieben, weil ich schlichtweg vergessen hab, an den Strand zu gehen. Weil&#8217;s auf der Terrasse gar so nett und gemütlich war. </span></p>
<p class="Fontfix"><span class="adr"><span class="street-address">Podo<br />
Nordstrand 1</span><br />
<span class="postal-code">7141</span> <span class="locality">Podersdorf am See<br />
Österreich<br />
004321772852</span></span></p>
<p class="Fontfix"><a rel="nofollow" href="http://www.podo.at/">www.podo.at</a></p>
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