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	<title>deftig &#8211; In 64 Jahren rund um die Welt</title>
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	<description>Erlebnisse in der Gastronomie und anderswo</description>
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		<title>Marjellchen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Chris Kurbjuhn]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Aug 2021 15:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Restaurants]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[deftig]]></category>
		<category><![CDATA[Kalorien]]></category>
		<category><![CDATA[lecker]]></category>
		<category><![CDATA[ostpreußisch]]></category>
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					<description><![CDATA[Ich geh allein deshalb schon gerne ins Marjellchen, weil ich hier meinen Namen nicht buchstabieren muss, wenn ich telefonisch einen Tisch bestelle. Denn das Marjellchen ist ein authentisches ostpreußisches Restaurant, und da kennt man die authentisch ostpreußischen Namen. Einmal im &#8230; <a href="http://rundumdiewelt.chris-kurbjuhn.de/marjellchen/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ich geh allein deshalb schon gerne ins Marjellchen, weil ich hier meinen Namen nicht buchstabieren muss, wenn ich telefonisch einen Tisch bestelle. Denn das Marjellchen ist ein authentisches ostpreußisches Restaurant, und da kennt man die authentisch ostpreußischen Namen. Einmal im Lokal angekommen wird natürlich zur Einstimmung ein &#8222;Pillkaller&#8220; bestellt, das ist ein klarer Schnaps, auf dem eine Scheibe Leberwurst mit einem Klacks Senf thront. Diese authentische Spezialität aus der Stadt Pillkallen (&#8222;Es trinkt der Mensch, es säuft das Pferd, in Pillkallen ist es umgekehrt!&#8220;) stimmt einen trefflich auf die rustikalen Deftigkeiten ein, aus denen man sich seine Mahlzeit hier zusammenstellen kann. Die Vorspeisen sind von der Menge her echte Hauptgerichte, deshalb beschränke ich mich vorneweg auf eine Suppe, meistens Fleck (Kutteln) oder den aromatischen Betenbarsch, eine Borschtsch-Variante. Die Hauptgerichte! &#8222;Falscher Gänsebraten&#8220;, Spickaal, Königsberger Klops (natürlich aus Kalbfleisch!), Schweinebauch mit Backpflaumen&#8230; Das ist deftig, das ist keine Magerküche, da deckt ein Teller schon mal den Tageskalorienbedarf einer fünfköpgigen Familie, aber es schmeckt! Das einzige Problem, dass man bei diesen Gerichten hat, ist die Frage, wie man im Magen noch Platz für den Dessert-Teller &#8222;Marjellchen&#8220; (nur zu zweit zu bewältigen!) lassen kann, der wegen der unvergleichlichen Mohnpielen ein absolutes Muss bei jedem Besuch ist. Das Marjellchen ist eine Berliner Institution. Und das vollkommen zurecht.</p>
<p>Update August 2021:<br />
Im Marjellchen hat es einen Betreiberwechsel gegeben. Frau Azzarro, die bisherige Wirtin, ist in den Ruhestand gegangen, neue Betreiber haben das Marjellchen übernommen, den Laden behutsam, die Speisekarte weniger behutsam renoviert. Bis auf Königsberger Klopse, Stremellachs und Mohnpielen sind fast alle ostpreußischen Gerichte (z.B. die Flecksuppe, der Spick-Aal, der Schmandschinken, der &#8222;falsche Gänsebraten&#8220;) von der Karte verschwunden. Das ist sehr schade, auch wenn nach wie vor ausgezeichnet gekocht und der Service zuvorkommend und humorvoll ist.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-1586" src="http://rundumdiewelt.chris-kurbjuhn.de/wp-content/uploads/2007/06/MarEnte.jpg" alt="" width="800" height="599" srcset="http://rundumdiewelt.chris-kurbjuhn.de/wp-content/uploads/2007/06/MarEnte.jpg 800w, http://rundumdiewelt.chris-kurbjuhn.de/wp-content/uploads/2007/06/MarEnte-300x225.jpg 300w, http://rundumdiewelt.chris-kurbjuhn.de/wp-content/uploads/2007/06/MarEnte-768x575.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" />Ich hab die halbe Landente bestellt, die ganz ausgezeichnet war. Langsam butterweich geschmort, schön aufgeknuspert, gute Sauce, toller Rotkohl, selbstgekloppelte Klöße&#8230; alles bestens. Aber, eben, das Ostpreußische, das ich sehr geschätzt habe, ist erstmal weg. Vielleicht kommt&#8217;s ja wieder. Ich bin zwiegespalten.</p>
<p>Update März 23: Die Küche ist wieder in der Spur, der größte Teil der alten Klassiker steht wieder auf der Karte.</p>
<p class="Fontfix">Marjellchen<br />
<span class="adr"><span class="street-address">Mommsenstraße 9</span><br />
<span class="postal-code">10629</span> <span class="locality">Berlin<br />
030 8832676</span></span></p>
<p><a href="https://www.restaurant-marjellchen-berlin.de/">https://www.restaurant-marjellchen-berlin.de/</a></p>
<p class="Fontfix">
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		<title>Dürerstuben, Berlin-Friedenau</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Chris Kurbjuhn]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 05 Mar 2017 14:05:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Restaurants]]></category>
		<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[deftig]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsch]]></category>
		<category><![CDATA[Hausmannskost]]></category>
		<category><![CDATA[kroatisch]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Dürerstuben sind eine Institution im Friedenauer Maler-Kiez. Hier, an der Ecke Cranachstraße/Dürerplatz werden seit Jahrzehnten Biere gezapft, Schnitzel gebraten und Familienfeste gefeiert. Dass sieht man dem Ambiente an, das deutlich an Zeiten erinnert, als die Hosen noch Schlag hatten &#8230; <a href="http://rundumdiewelt.chris-kurbjuhn.de/duererstuben-berlin-friedenau/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Dürerstuben sind eine Institution im Friedenauer Maler-Kiez. Hier, an der Ecke Cranachstraße/Dürerplatz werden seit Jahrzehnten Biere gezapft, Schnitzel gebraten und Familienfeste gefeiert. Dass sieht man dem Ambiente an, das deutlich an Zeiten erinnert, als die Hosen noch Schlag hatten und &#8222;Herrengedecke&#8220; serviert wurden. Von diesem Retro-Charme sollte man sich jedoch nicht abschrecken lassen, vor allen Dingen, wenn man&#8217;s deftig-rustikal mag. Solches Essen kochen sie hier nämlich wie die Weltmeister. Und preiswert ist es obendrein.</p>
<p>Die Karte ist ein Mix aus deutschen Wirtshausklassikern, Hausmannskost (u.a. Königsberger Klops aus Kalbfleisch!) und ein paar Jugo-Highlights wie Cevapcici, Pleskavicka und &#8211; Ja! Ja! Ja! &#8211; Grillplatte mit Pommes, Djuvec-Reis und scharfem Zeugs. Als ich das auf der Karte sah, konnte ich nicht anders, als das zu ordern, meine Vorliebe für kroatische Gastronomie-Exzesse ist weithin bekannt.</p>
<p><img decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-1448" src="http://rundumdiewelt.chris-kurbjuhn.de/wp-content/uploads/2017/03/32448884773_b963962430.jpg" alt="" width="500" height="323" srcset="http://rundumdiewelt.chris-kurbjuhn.de/wp-content/uploads/2017/03/32448884773_b963962430.jpg 500w, http://rundumdiewelt.chris-kurbjuhn.de/wp-content/uploads/2017/03/32448884773_b963962430-300x194.jpg 300w" sizes="(max-width: 500px) 100vw, 500px" /></p>
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<p>Dieser Teller wurde dann vor mich hingestellt, und es war einer der besten Grillteller meines Lebens, denn das Fleisch war nicht rüde trocken gekokelt worden, sondern zart und saftig auf den Punkt gegrillt. Fleisch und scharfes Zeugs war hervorragend gewürzt, an den Pommes und dem Reis fehlte etwas Salt, was sich beheben ließ. Die geduldigste, beste Gemahlin erfreute sich an einer von hervorragenden Bratkartoffeln begleiteten Portion Lammkotelettes. Dazu hatte uns der Wirt eine Flasche Primitivo für unter 20 Euro empfohlen, die nicht auf der Karte stand: ebenfalls hervorragend.</p>
<p><img decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-1447" src="http://rundumdiewelt.chris-kurbjuhn.de/wp-content/uploads/2017/03/32419798624_04e090ee3b.jpg" alt="" width="500" height="375" srcset="http://rundumdiewelt.chris-kurbjuhn.de/wp-content/uploads/2017/03/32419798624_04e090ee3b.jpg 500w, http://rundumdiewelt.chris-kurbjuhn.de/wp-content/uploads/2017/03/32419798624_04e090ee3b-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 500px) 100vw, 500px" /></p>
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<p>Und da wir nun schon mal auf dem Retro-Trip waren, teilten wir uns unser erstes Banana-Split seit gefühlt zwanzig Jahren. Was kamen da für Erinnerungen hoch!</p>
<p>Fazit: ein prima Laden für Freunde der deftigen Wirtshausküche!  Eine Reservierung empfiehlt sich, denn ein Standbein der &#8222;Dürerstuben&#8220; ist das Ausrichten von Hochzeits- und Familienfeiern. Wenn die Hütte voll ist, findet man in so einem Fall keinen Platz mehr.</p>
<p>Dürerstuben<br />
Dürerplatz 2<br />
12157 Berlin<br />
030 85600086<br />
<a href="http://www.duererstuben.de/" target="_blank" rel="noopener">http://www.duererstuben.de/</a></p>
<p>Uodate: Die Dürerstuben haben dicht gemacht, jetzt ist an gleicher Stelle eine Shisha-Bar.</p>
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		<title>Ratsschänke im Ratskeller Reinickendorf, Berlin</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Chris Kurbjuhn]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Jan 2015 14:01:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Restaurants]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[deftig]]></category>
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		<category><![CDATA[Reinickendorf]]></category>
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					<description><![CDATA[Eigentlich waren wir zum Gastro-Slumming gekommen, Erkennungszeichen: Groupon-Gutschein! Ente satt für zwei Personen für schlappe 14,90&#8230; das konnte ja nichts werden. Lachhaft! Warum tun wir uns das an? Kann doch nur ein Reinfall werden&#8230; Aber dann wurde das vor uns &#8230; <a href="http://rundumdiewelt.chris-kurbjuhn.de/ratsschanke-im-ratskeller-reinickendorf-berlin/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Eigentlich waren wir zum Gastro-Slumming gekommen, Erkennungszeichen: Groupon-Gutschein! Ente satt für zwei Personen für schlappe 14,90&#8230; das konnte ja nichts werden. Lachhaft! Warum tun wir uns das an? Kann doch nur ein Reinfall werden&#8230;</p>
<p>Aber dann wurde das vor uns hingestellt:</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-1271" src="http://rundumdiewelt.chris-kurbjuhn.de/wp-content/uploads/2018/05/ente.jpg" alt="" width="584" height="389" srcset="http://rundumdiewelt.chris-kurbjuhn.de/wp-content/uploads/2018/05/ente.jpg 584w, http://rundumdiewelt.chris-kurbjuhn.de/wp-content/uploads/2018/05/ente-300x200.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 584px) 100vw, 584px" /></p>
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<p>Und es schmeckte noch besser, als es aussah: die Ente kross und gut gewürzt, der Kloß locker, der Rotkohl war das passende Bindeglied. Und es gab trotz des unfassbaren Dumping-Preises tatsächlich Nachschlag, vernünftigerweise gab&#8217;s dann aber geviertelte Enten, keine halben mehr. Auch Klöße, Rotkohl und Sauce konnte man nachordern.</p>
<p>Die Bedienung war zuvorkommend und mit Witz gesegnet. Als wir uns nach trockenem Rotwein erkundigten ließ uns der Herr zwei Weine verkosten, wir entschieden uns für einen höchst trinkbaren badischen Spätburgunder, es blieb nicht bei einem Glas.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-1280" src="http://rundumdiewelt.chris-kurbjuhn.de/wp-content/uploads/2018/05/waffel.jpg" alt="" width="584" height="389" srcset="http://rundumdiewelt.chris-kurbjuhn.de/wp-content/uploads/2018/05/waffel.jpg 584w, http://rundumdiewelt.chris-kurbjuhn.de/wp-content/uploads/2018/05/waffel-300x200.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 584px) 100vw, 584px" /></p>
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<p>Schließlich bestellten wir noch Nachtisch, auch diese Waffel mit Zwetschgenröster (!) war über jeden kulinarischen Zweifel erhaben. Toller Laden, wir werden wiederkommen. Auch ohne Groupon-Gutschein.</p>
<p>Ratsschänke im Ratskeller Reinickendorf<br />
Eichborndamm 215-239<br />
13437 Berlin<br />
Tel.: 030-46795220<br />
<a href="http://www.ratsschaenke-berlin.de/" target="_blank" rel="noopener">http://www.ratsschaenke-berlin.de/</a></p>
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		<title>Elisabethschenke, Podersdorf am See</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Chris Kurbjuhn]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Aug 2010 15:45:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kneipen]]></category>
		<category><![CDATA[Restaurants]]></category>
		<category><![CDATA[deftig]]></category>
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		<category><![CDATA[Podersdorf am See]]></category>
		<category><![CDATA[preiswert]]></category>
		<category><![CDATA[Wein]]></category>
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					<description><![CDATA[Könnte man sich ohne Ohren in das Podersdorfer Nachtleben stürzen, dann wäre die Elisabethschenke die unangefochtene Numero Uno unter den Heurigen. Der Wein ist wirklich ganz, ganz ausgezeichnet (Der Welschriesling! Der Sauvignon Blanc! Die TBA!), die Brotzeiten sind üppig, was &#8230; <a href="http://rundumdiewelt.chris-kurbjuhn.de/elisabethschenke-podersdorf-am-see/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Könnte man sich ohne Ohren in das Podersdorfer Nachtleben stürzen, dann wäre die Elisabethschenke die unangefochtene Numero Uno unter den Heurigen. Der Wein ist wirklich ganz, ganz ausgezeichnet (Der Welschriesling! Der Sauvignon Blanc! Die TBA!), die Brotzeiten sind üppig, was Portionierung und Fett- und Proteingehalt angeht, und im Garten des Lokals sitzt man wirklich sehr, sehr angenehm. Hin und wieder gibt es Specials wie z. B. einen ausgezeichneten Schweinebraten oder das überbackene &#8222;Winzerbrot&#8220;, na, hier lässt sich&#8217;s doch aushalten&#8230;<br />
&#8230;würde man sagen, wenn man auf ein Hörgerät angewiesen ist und dasselbe abschalten kann. Denn was die akustische Untermalung des Heurigenabends anbelangt, haben die Inhaber leider die Ohren stramm rückwärts gerichtet und lassen krachlederne Volksmusik und stramm auf 2/4 gebürstete Schlager aus den Boxen schallen.<br />
Wer mich kennt, weiß, dass der Wein schon sehr, sehr gut sein muss, damit ich meine verwöhnten Gehörgänge dieser Tortur aussetze, und, wie ich bereits schrieb, der Wein IST so gut. Ein-, zweimal die Woche suchen wir die Elisabethschenke auf. Auf ein Achtel oder zwei. Mehr ist akustisch nicht zu verkraften.<br />
Wobei in diesem Jahr (2010) Hoffnung aufkam: hin- und wieder mogelte eine Art Guerilla-DJ den ein oder anderen 50er-Jahre-Rock&#8217;n Roll-Titel zwischen die Volks-Schmonzetten? Sollte hier ein behutsamer Modernisierungskurs gefahren werden? Dann wird die Elisabeth-Schenke in zehn, zwanzig Jahren bei den Beatles und den Stones angelangt sein. Dann kann man endlich etwas länger bleiben.</p>
<p><a id="external_website_link" rel="nofollow" href="http://members.aon.at/elisabethschenke/" target="_blank"><br />
</a></p>
<p>Elisabethschenke<br />
Seestr. 88<br />
A-7141 Podersdorf am See<br />
+43 / 2177 / 2240</p>
<p><a id="external_website_link" rel="nofollow" href="http://members.aon.at/elisabethschenke/" target="_blank">members.aon.at/elisabethschenke</a></p>
<dl>
<dd> </dd>
</dl>
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		<title>Jagakölla, Podersdorf am See</title>
		<link>http://rundumdiewelt.chris-kurbjuhn.de/jagakolla-podersdorf-am-see/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Chris Kurbjuhn]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Aug 2010 15:14:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kneipen]]></category>
		<category><![CDATA[Restaurants]]></category>
		<category><![CDATA[deftig]]></category>
		<category><![CDATA[Heuriger]]></category>
		<category><![CDATA[Podersdorf am See]]></category>
		<category><![CDATA[Restaurant]]></category>
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					<description><![CDATA[Was finden die Einheimischen nur an diesem Laden? Was den Jagakölla anbelangt, stehe ich vor einem Rätsel. Die Einheimischen aus dem Seewinkel lieben diesen Laden, wenn man sie fragt: &#8222;Wo kann man denn hier gut essen?&#8220; ist der Jagakölla meist &#8230; <a href="http://rundumdiewelt.chris-kurbjuhn.de/jagakolla-podersdorf-am-see/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Was finden die Einheimischen nur an diesem Laden? Was den Jagakölla anbelangt, stehe ich vor einem Rätsel. Die Einheimischen aus dem Seewinkel lieben diesen Laden, wenn man sie fragt: &#8222;Wo kann man denn hier gut essen?&#8220; ist der Jagakölla meist unter den Top Five&#8230; und ich versteh nicht warum.<br />
Dies Jahr haben wir&#8217;s mal wieder probiert. &#8222;Muss doch was dran sein, wenn sogar die Dings hierher kommt&#8230; Vielleicht ist das Essen ja besser geworden&#8230;&#8220;<br />
Also hereingestürmt, die Inneneinrichtung gewürdigt (man kann nur hoffen, dass dieses Geier-Wally-Interieur irgendwie ironisch gemeint ist) und anschließend das Auge auf Entspannungsreise in die Speisekarte geschickt. Bevor ich &#8222;Blunzengröstl&#8220; lesen konnte, war auch schon der hastig georderte Welschrieslign schon da&#8230; Sapperment! Der Wein ist gut. Nicht ganz so gut wie z.B. beim Seehoada, aber viel besser als beim letzten Mal hier. Vielleicht hat sich ja auch was in der Küche getan&#8230;<br />
Wo war ich&#8230; Ach ja, Blunzengröstl. Warum denn nicht? Ist eins meiner Lieblingsgerichte aus der deftigen Abteilung, allzuviel kann man an Bratkartoffeln mit gebratener Blutwurst nicht verpfuschen, also wird Blunzengröstl geordert.<br />
Beim Blunzengröstl gibt es zwei Schulen: die eine, die gebratene Kartoffeln und gebratene Blutwrurstscheiben bauernfrühstücksmäßig vermengt und den Kren (Meerrettich) drüberhobelt, und die andere, die alles in separaten Häufchen serviert. Beim Jagakölla folgte man der zweiten Schule, und die Blutwurst war &#8211; für meinen Geschmack eher warm gedünstet als wirklich gebraten. Die Kartoffeln hingegen waren kross, trocken und sorgfältig entfettet&#8230;<br />
Ja, Teufel noch eins! bestell ich mir wirklich Blunzengröstl, um entfettete Kartoffelscheiben zu essen? Ich bin im Urlaub, gebt mir Fett und Protein, aber in Massen, bitteschön!<br />
Man verstehe mich nicht falsch, das war alles handwerklich sauber gemacht, ich hab eigentlich überhaupt nix zu meckern, aber Blunzengröstl kenn ich anders. Deftiger. Fettiger. Appetitlicher.<br />
Es hat ja nicht schlecht geschmeckt. Ich hab&#8217;s komplett verputzt, einen zweiten Welschriesling getrunken, und mich über den wirklich sauscharfen Meerrettich gefreut. Aber wenn der Meerrettich das beste am Blunzengrostl war, dann kann man&#8217;s noch optimieren. Andererseits&#8230; wenn es den Einheimischen genau so gefällt? Wie gesagt, was den Jagakölla anbelangt, verstehe ich sie nicht.</p>
<p>Jagakölla</p>
<p>Weinberggasse 1a</p>
<p>A-7141 Podersdorf am See<br />
+432177-2848</p>
<p><a id="external_website_link" rel="nofollow" href="http://www.jagakoella.at/" target="_blank">www.jagakoella.at</a></p>
<dl>
<dd> </dd>
</dl>
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		<title>Medusa</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Chris Kurbjuhn]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Mar 2010 09:00:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Restaurants]]></category>
		<category><![CDATA[Ambiente]]></category>
		<category><![CDATA[Atmosphäre]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[deftig]]></category>
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		<category><![CDATA[Retro]]></category>
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					<description><![CDATA[Wer wissen will, wie man vor zwanzig Jahren beim Griechen gegessen hat, ist im Medusa durchaus richtig. Und das muss nichts schlechtes sein. Wir probierten die Vorspeisenplatte für eine Person (um die 9 Euro), die mehr als genug für 2 &#8230; <a href="http://rundumdiewelt.chris-kurbjuhn.de/medusa/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span class="Fontfix">Wer wissen will, wie man vor zwanzig Jahren beim Griechen gegessen hat, ist im Medusa durchaus richtig. Und das muss nichts schlechtes sein.<br />
Wir probierten die Vorspeisenplatte für eine Person (um die 9 Euro), die mehr als genug für 2 hungrige Esser waren. In Teig ausgebackene Gemüse, Spinattäschchen, Schafskäsetäschchen und die “üblichen Verdächtigen”, also Tzaziki (besonders sahnig-mild), Tarames, Schafskäsepaste und &#8211; als Clou &#8211; ein Häufchen Meeresalgensalat, der uns besonders beeindruckte. Nun waren wir beinahe schon satt, als die Hauptgerichte kamen. Die gebratenen Sardinen waren wie gebratene Sardinen sein sollen: kross, schmackhaft, ideale Bierbegleiter, die kleine Grillplatte würde andernorts als Große Grillplatte durchgehen, ein Suvlaki-Spieß und ein üppiger Gyrosberg wurden von (selbstgemachten!) Pommes Frites und frischen Grünen Bohnen (man kann sich zwei Beilagen aus 5 aussuchen) und war von eben jener Deftigkeit, wegen der man vor zwanzig Jahren zum Griechen ging. Beide Hauptgerichte waren übrigens unter zehn Euro zu haben. Und hinterher gab’s natürlich den üblichen Ouzo aufs Haus!<br />
Zu erwähnen ist noch das Kachelmuseum an den Wänden, dort hängen die herrlichsten Badezimmerspiegel und Jugendstilkacheln, wegen denen allein schon ein Besuch lohnt. Wir werden wiederkommen, da probieren wir dann mal den frischen Mittelmeerfisch. Nicht der Überflieger, aber eine solide kulinarische Zeitreisemaschine.</span></p>
<p>Nachtrag März 2010:<br />
Das ist keine Zeitreisemaschine mehr sondern  dank gewaltig aufgebohrter Küchenleistung ein richtig guter Grieche.  Insbesondere die Angebotskarte hat es in sich: Lammleber, Öko-Lamm von  der Müritz, frischer Fisch vom Grill&#8230; hier kann man mittlerweile sehr  gut (rustikal) essen. Und ein paar gescheite griechische Weine stehen  auch auf der Karte. Dicke Empfehlung, Tendenz zu wohlwollenden 5  Sternen.</p>
<p class="Fontfix"><span class="adr"><span class="street-address">Medusa<br />
Perelsplatz 10</span></span><span class="adr"> <span class="locality">Berlin<br />
</span><span class="locality">030 8516589<br />
</span></span></p>
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		<title>Tiergartenquelle, Berlin</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Chris Kurbjuhn]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Jan 2010 05:58:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kneipen]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[deftig]]></category>
		<category><![CDATA[Eisbein]]></category>
		<category><![CDATA[Kneipe]]></category>
		<category><![CDATA[laut]]></category>
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					<description><![CDATA[Zeitreise. Hier war ich das letzte Mal vor über fünfundzwanzig Jahren. Damals saß man dort an langen Holztischen, trank Bier aus Tonkrügen und aß gutbürgerliche Deftigkeiten. Heute tut man dort das gleiche, bzw. man versucht es. Ausgerechnet mein damaliges Lieblingsgericht, &#8230; <a href="http://rundumdiewelt.chris-kurbjuhn.de/tiergartenquelle-berlin/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Zeitreise. Hier war ich das letzte Mal vor über fünfundzwanzig Jahren. Damals saß man dort an langen Holztischen, trank Bier aus Tonkrügen und aß gutbürgerliche Deftigkeiten. Heute tut man dort das gleiche, bzw. man versucht es. Ausgerechnet mein damaliges Lieblingsgericht, der Wurstsalat mit Bratkartoffeln, stand nämlich skandalöserweise nicht mehr auf der Karte. Wenig traditionsbewusste Küche, augenscheinlich!<br />
Misstrauisch bestellte ich mir ein Cordon Bleu (vom Schwein), gegen das absolut gar nichts einzuwenden war, es steckte sogar Käse mit Eigengeschmack drin), die dazu gereichten Pommes frites kamen in großer Menge, solides, preiswertes Kneipenessen.<br />
In einer wesentlich höheren Liga spielte das Eisbein, das sich die geduldigste Gemahlin von allen geordert hatte und von dem ich kosten dürfte. Ganz ausgezeichnetes, aus Erbsen (nicht aus Erbswurst!) hergestelltes Erbspüree, schönes, fettglänzendes Sauerkraut mit großzügig Speckstückchen drin und ein zartes, saftiges Eisbein, das man mit dem Löffel zerteilen konnte.<br />
Zu meckern habe ich natürlich auch: die Akustik dieses Ladens ist mörderisch, wenn&#8217;s voll ist (wie augenscheinlich immer), muss man beinahe schreien, um sich mit dem Tischnachbarn zu verständigen. Aber das gehört zu einer gescheiten Kneipe eigentlich dazu.<br />
Allein schon wegen des Eisbeins, das man besser in Berlin nicht bekommen kann, werden wir wiederkommen.</p>
<p>Tiergartenquelle<br />
Bachstr. 6<br />
10555 Berlin<br />
030 3927615<a id="external_website_link" rel="nofollow" href="http://www.tiergartenquelle.de/" target="_blank"></a></p>
<p><a id="external_website_link" rel="nofollow" href="http://www.tiergartenquelle.de/" target="_blank">www.tiergartenquelle.de</a></p>
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		<title>Alt-Krakau, Berlin</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Chris Kurbjuhn]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Sep 2009 10:26:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Restaurants]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Bigos]]></category>
		<category><![CDATA[deftig]]></category>
		<category><![CDATA[polnisch]]></category>
		<category><![CDATA[preiswert]]></category>
		<category><![CDATA[Schmorgerichte]]></category>
		<category><![CDATA[Tempelhof]]></category>
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					<description><![CDATA[Hier sind wir schon öfters vorbeigekommen, ohne einzukehren. Immer, wenn&#8217;s in der UFA-Fabrik was zu bestaunen gibt, sind wir hier aus dem U-Bahnhof Ullsteinstraße gefallen, standen vor dem Alt-Krakau, schauten auf die Speisekarte voller rustikaler polnischer Deftigkeiten und dachten &#8222;Müsste &#8230; <a href="http://rundumdiewelt.chris-kurbjuhn.de/alt-krakau-berlin/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Hier sind wir schon öfters vorbeigekommen, ohne einzukehren. Immer, wenn&#8217;s in der UFA-Fabrik was zu bestaunen gibt, sind wir hier aus dem U-Bahnhof Ullsteinstraße gefallen, standen vor dem Alt-Krakau, schauten auf die Speisekarte voller rustikaler polnischer Deftigkeiten und dachten &#8222;Müsste man mal probieren&#8230;&#8220; Aber immer war keine Zeit, gleich geht&#8217;s los in der UFA, vielleicht können wir nächstes Mal etwas früher&#8230; Und natürlich kamen wir nächstes Mal wieder kurz auf knapp, und wieder war keine Zeit fürs Alt-Krakau.<br />
Was &#8211; wie wir gestern feststellen konnten &#8211; eine fatale Fehlleistung war. Gestern hatten wir Zeit, gestern sind wir ins Alt-Krakau gegangen, und seit gestern kennen wir eine Oase der Deftigkeit, einen Tempel des Schmorgerichts. Denn Schmorgerichte können Sie im Alt-Krakau, dass es einem Freund dieser Zubereitungsart die Tränen der Freude in die Augen treibt. Zwei dieser Gerichte hatten wir geordert, die geduldigste Gemahlin von allen die Schmorrippchen mit gebratenem Sauerkraut und ich Bigos, das polnische Nationalgericht, ein geschmorter Eintopf aus Weißkohl, Sauerkraut, verschiedenen Fleischsorten und Speck. Zur Vorspeise gönnten wir uns zwei kleine Lieblingsgerichte, die geduldigste Gemahlin einen Gurkensalat, und ich orderte eine traditionelle Kuttelsuppe, Flaki heißt sie auf polnisch.<br />
Der Gurkensalat entpuppte sich als eine Art Tzaziki, sehr Sahnejoghurt-lastig, ziemlich üppig, aber wir hatten ja Hunger mitgebracht. Die Kuttelsuppe begeisterte: dick geliert, wie sie war, hat sie wohl lange auf dem Herd gestanden und das bekommt Kutteln wie keinem anderen Fleisch, da entwickeln sie GEschmack und sorgen für einen dicken, sanften Fond, der hier beinahe mehr Sauce als Suppe war. Kräftig gepfeffert und noch einen Tick üppiger als der Gurkensalat: hier wird für hart arbeitende Menschen gekocht, die nach des Tages Mühen auf ihre Kalorien kommen wollen.<br />
Die Hauptgerichte begeisterten: so einen guten Bigos habe ich lange nicht gegessen, das Fleisch mürbezart, das Kraut aromatisch-braungeschmort, wunderbar krosser Speck, klasse. Und die Schmorrippchen, sie fielen vom Knochen, ertranken fast in dicker, brauner Sauce, waren aber in wenig Flüssigkeit geschmort, wovon die trockene Knusper-Kruste zeugte.<br />
Dazu bestellt man am Besten eine der vier Sorten polnischen Biers vom Hahn, über das Weinangebot decken wir mal den Mantel des Schweigens. Wer geht denn auch zum Weintrinken in ein polnisches Restaurant? Die Bedienung war sehr zuvorkommend und schnell, das Preisniveau auf Bordsteinkantenhöhe (Hauptgerichte zwischen 5 und 7 Euro, kein Tippfehler!), und zum Abschied gab&#8217;s noch einen gekräuterten Schnaps aufs Haus. Der auch nötig war, denn deftig-mächtig waren sie, die Schmorgerichte.<br />
In Zukunft werden wir immer ausreichend Zeit für einen Besuch im Alt-Krakau einplanen, wenn wir in die UFA-Fabrik gehen. Oder ganz einfach nur zum Essen hinfahren. Die Piroggen müssen wir noch probieren. Und diese polnische Rinderroulade, die auf der Karte steht, klingt hochinteressant&#8230;</p>
<p>Restaurant Alt-Krakau<span><span><br />
Tempelhofer Damm 232</span><br />
Belin Tempelhof<br />
<span>12099</span> <span>Berlin</span></span><strong><br />
</strong> <span>030 7512213</span></p>
<p><a id="external_website_link" rel="nofollow" href="http://www.altkrakau.de/" target="_blank">www.altkrakau.de</a></p>
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		<title>Heuriger Laterndlkeller, Podersdorf</title>
		<link>http://rundumdiewelt.chris-kurbjuhn.de/heuriger-laterndlkeller-podersdorf/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Chris Kurbjuhn]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Jun 2009 10:51:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kneipen]]></category>
		<category><![CDATA[Restaurants]]></category>
		<category><![CDATA[deftig]]></category>
		<category><![CDATA[freundlich]]></category>
		<category><![CDATA[Heuriger]]></category>
		<category><![CDATA[Podersdorf]]></category>
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					<description><![CDATA[In Podersdorf gibt es zwei Sorten von Heurigenlokalen. Die Traditionsbewußten wie den Steiner oder den Seehoada, die ausschließlich ihre (meist sehr guten) Weine und die traditionellen belegten Brote (die sind auch meist sehr gut) servieren und auch bei Einrichtung und &#8230; <a href="http://rundumdiewelt.chris-kurbjuhn.de/heuriger-laterndlkeller-podersdorf/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-1463" src="http://rundumdiewelt.chris-kurbjuhn.de/wp-content/uploads/2009/07/3662512844_5a340ce6bb_m.jpg" alt="" width="180" height="240" />In Podersdorf gibt es zwei Sorten von Heurigenlokalen. Die Traditionsbewußten wie den Steiner oder den <a href="http://exyl.wordpress.com/2007/08/08/seehoada/">Seehoada</a>, die ausschließlich ihre (meist sehr guten) Weine und die traditionellen belegten Brote (die sind auch meist sehr gut) servieren und auch bei Einrichtung und Deko auf einem Standard beharren, der schon vor fünfzig Jahren von wohlwollenden Menschen als &#8222;einfach&#8220;, bestenfalls als &#8222;rustikal&#8220; bezeichnet wurde. Das muss nichts schlechtes sein, denn man geht ja wegen Wein, Essen und der Stimmung zum Heurigen, und wenn&#8217;s ein gescheiter Heuriger ist, bleibt man sowieso auf ein paar Gläser hocken, und spätestens dann sieht man Deko und Einrichtung eh nur noch ein bißchen verschwommen.</p>
<p>Doch mittlerweile gibt es auch in Podersdorf ein paar Lokale, die mutig daran gegangen sind, das Heurigen-Genre behutsam zu modernisieren. Eins von diesen Lokalen ist der Laterndlkeller. Dort sitzt man in einem komplett überdachten Innenhof auf freundlichen, hellholzigen Sitzmöbeln vor stilvoll unverputzten Ziegelwänden. Das ist keine innenarchitektonische Offenbarung, aber ein ziemlich angenehmes Ambiente, dass zum Verweilen einlädt. &#8222;Wenn Wein und Essen stimmen, dann kann man&#8217;s hier ein Weilchen aushalten&#8220;, denkt man, nimmt Platz und greift zur Karte.<br />
Wein und Essen sind von einer Qualität, dass man locker bis zur Sperrstunde durchhält. Dem Neuling sei der &#8222;Heurigen-Teller&#8220; für 10,50 € empfohlen, ein Querschnitt durch die Laterndlkeller-Küche. Um eine Kelle braunes, butterzartes Sauerkraut (köstlich!), gibt&#8217;s mehrere Sorten Geselchtes, zwei große Scheiben Kümmelbraten mit Kruste, eine scharfe Paprikawurst und noch so allerlei, was üppig ist und aus Proteinen besteht. Nix für Gesundheitsapostel und Diät-Freaks, aber ganz großes Tennis für Fans der Deftigkeit. Unbedingt probiert werden muss auch die Blunzen mit Sauerkraut, warme, köstliche Blutwurst, die auf der Zunge zergeht.</p>
<div style="width: 250px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" src="http://farm3.static.flickr.com/2655/3686109173_6bf71be5a6_m.jpg" alt="Kaiserfleisch im Laterndlkeller" width="240" height="180" /><p class="wp-caption-text">Kaiserfleisch im Laterndlkeller</p></div>
<p>Die Weine im Laterndlkeller sind traditionell ganz ausgezeichnet, ich trinke seit Jahren bei jedem Besuch mindestens ein Glas frischen Chardonnayund bin noch nie enttäuscht worden. Ganz ausgezeichnet in diesem Jahr auch der Cabernet Sauvignon: klare Kirscharomen, Finesse, Struktur&#8230; was will ich denn mehr?</p>
<p>Laterndlkeller<br />
Seestrasse 26<br />
7141 Podersdorf am See</p>
<p>004366-4393 00325</p>
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		<title>Historisches Wirtshaus &#8222;Zur Falle&#8220;, Bückeburg</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Chris Kurbjuhn]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 31 May 2009 11:28:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Restaurants]]></category>
		<category><![CDATA[Bratkartoffeln]]></category>
		<category><![CDATA[Bückeburg]]></category>
		<category><![CDATA[deftig]]></category>
		<category><![CDATA[rustikal]]></category>
		<category><![CDATA[Tradition]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtshaus]]></category>
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					<description><![CDATA[Gestern mit dem Mörderexpress-Ensemble hier die Mittagspause verbracht. Angenehmes Ambiente, die Karte insgesamt eher hochpreisig, aber auch ein paar preiswerte Tagesangebote. Das Essen gar nicht übel, schöner Spargel, angenehme Bratkartoffeln, die Bedienung flott und freundlich, hätte eine angenehme Mahlzeit werden &#8230; <a href="http://rundumdiewelt.chris-kurbjuhn.de/historisches-wirtshaus-zur-falle-buckeburg/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span class="Fontfix">Gestern mit dem <a href="http://www.moerderexpress.de" target="_blank">Mörderexpress</a>-Ensemble hier die Mittagspause verbracht. Angenehmes Ambiente, die Karte insgesamt eher hochpreisig, aber auch ein paar preiswerte Tagesangebote. Das Essen gar nicht übel, schöner Spargel, angenehme Bratkartoffeln, die Bedienung flott und freundlich, hätte eine angenehme Mahlzeit werden können… aber als wir eine Boulette zurück in die Küche schickten, weil sie nicht ganz durch war, kam sie zwei Minuten später mit dem Hinweis zurück, die Boulette wäre durch, die rote Farbe käme vom Paprikapulver…<br />
Was natürlich nicht der Fall war. Das Teil <span class="caps">WAR</span> innen noch fast roh, und das mochte die Kollegin vollkommen zurecht nicht essen. Wegen der kreuzdämlichen Besserwisserei versage ich mir eine Empfehlung.<br />
Und kann im Nachhinein nicht aufhören, mich zu wundern: warum ist erfahrenen Mitarbeitern in der Gastronomie die Kundenzufriedenheit so viel weniger wichtig als das eigene Ego?</span><span></span></p>
<p><span><span>Zur Falle<br />
Lange Str. 13</span><br />
<span>31675</span> <span>Bückeburg</span></span><strong><br />
</strong><span>05722 3666</span></p>
<p><a id="external_website_link" rel="nofollow" href="http://www.zurfalle.de/" target="_blank">www.zurfalle.de</a></p>
]]></content:encoded>
					
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