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	<title>Wein &#8211; In 64 Jahren rund um die Welt</title>
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	<description>Erlebnisse in der Gastronomie und anderswo</description>
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		<title>Elisabethschenke, Podersdorf am See</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Chris Kurbjuhn]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Aug 2010 15:45:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kneipen]]></category>
		<category><![CDATA[Restaurants]]></category>
		<category><![CDATA[deftig]]></category>
		<category><![CDATA[Heuriger]]></category>
		<category><![CDATA[Podersdorf am See]]></category>
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					<description><![CDATA[Könnte man sich ohne Ohren in das Podersdorfer Nachtleben stürzen, dann wäre die Elisabethschenke die unangefochtene Numero Uno unter den Heurigen. Der Wein ist wirklich ganz, ganz ausgezeichnet (Der Welschriesling! Der Sauvignon Blanc! Die TBA!), die Brotzeiten sind üppig, was &#8230; <a href="http://rundumdiewelt.chris-kurbjuhn.de/elisabethschenke-podersdorf-am-see/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Könnte man sich ohne Ohren in das Podersdorfer Nachtleben stürzen, dann wäre die Elisabethschenke die unangefochtene Numero Uno unter den Heurigen. Der Wein ist wirklich ganz, ganz ausgezeichnet (Der Welschriesling! Der Sauvignon Blanc! Die TBA!), die Brotzeiten sind üppig, was Portionierung und Fett- und Proteingehalt angeht, und im Garten des Lokals sitzt man wirklich sehr, sehr angenehm. Hin und wieder gibt es Specials wie z. B. einen ausgezeichneten Schweinebraten oder das überbackene &#8222;Winzerbrot&#8220;, na, hier lässt sich&#8217;s doch aushalten&#8230;<br />
&#8230;würde man sagen, wenn man auf ein Hörgerät angewiesen ist und dasselbe abschalten kann. Denn was die akustische Untermalung des Heurigenabends anbelangt, haben die Inhaber leider die Ohren stramm rückwärts gerichtet und lassen krachlederne Volksmusik und stramm auf 2/4 gebürstete Schlager aus den Boxen schallen.<br />
Wer mich kennt, weiß, dass der Wein schon sehr, sehr gut sein muss, damit ich meine verwöhnten Gehörgänge dieser Tortur aussetze, und, wie ich bereits schrieb, der Wein IST so gut. Ein-, zweimal die Woche suchen wir die Elisabethschenke auf. Auf ein Achtel oder zwei. Mehr ist akustisch nicht zu verkraften.<br />
Wobei in diesem Jahr (2010) Hoffnung aufkam: hin- und wieder mogelte eine Art Guerilla-DJ den ein oder anderen 50er-Jahre-Rock&#8217;n Roll-Titel zwischen die Volks-Schmonzetten? Sollte hier ein behutsamer Modernisierungskurs gefahren werden? Dann wird die Elisabeth-Schenke in zehn, zwanzig Jahren bei den Beatles und den Stones angelangt sein. Dann kann man endlich etwas länger bleiben.</p>
<p><a id="external_website_link" rel="nofollow" href="http://members.aon.at/elisabethschenke/" target="_blank"><br />
</a></p>
<p>Elisabethschenke<br />
Seestr. 88<br />
A-7141 Podersdorf am See<br />
+43 / 2177 / 2240</p>
<p><a id="external_website_link" rel="nofollow" href="http://members.aon.at/elisabethschenke/" target="_blank">members.aon.at/elisabethschenke</a></p>
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		<title>Seehof Gisch, Podersdorf am See</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Chris Kurbjuhn]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Aug 2010 12:47:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Restaurants]]></category>
		<category><![CDATA[burgenländisch]]></category>
		<category><![CDATA[Fisch]]></category>
		<category><![CDATA[Podersdorf]]></category>
		<category><![CDATA[Risotto]]></category>
		<category><![CDATA[Terrasse]]></category>
		<category><![CDATA[Wein]]></category>
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					<description><![CDATA[Hier ess ich meistens Risotto. Das machen sie wirklich ganz unnachahmlich, sie müssen einen Risotto-Magier in der Küche stehen haben, der stets diese wunderbar schlotzige Konsistenz hinbekommt, die gerade noch eben so viel Biss hat, dass es eben noch Risotto &#8230; <a href="http://rundumdiewelt.chris-kurbjuhn.de/seehof-gisch-podersdorf-am-see/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Hier ess ich meistens Risotto. Das machen sie wirklich ganz  unnachahmlich, sie müssen einen Risotto-Magier in der Küche stehen  haben, der stets diese wunderbar schlotzige Konsistenz hinbekommt, die  gerade noch eben so viel Biss hat, dass es eben noch Risotto und nicht  schon Reisbrei ist. Herrlich.<br />
Dies Jahr steht ein  Eierschwammerl-Risotto (für die Nordlichter: Eierschwammerl sind  Pfifferlinge) mit saftig gegrillter Hühnerbrust auf der Karte, das hab  ich mir hochzufrieden einverleibt.<br />
Wenn ich auch mit Wehmut an das  einstige Star-Gericht des Hausess denken musste, das stark  Parmesan-lastige Spinatrisotto mit knoblauchgebratenem Zander, das ich  bis vor drei Jahren bestellt habe, ohne einen Blick in die Karte zu  werfen. Und dann haben sie&#8217;s von der Karte genommen, was zu einem herben  Zerwürfnis zwischen mir und der Inhaber-Familie geführt hat. Auch  wenn&#8217;s hier zahlreiche burgenländische Spezialitäten ohne Risotto gibt,  eins meiner Liebingsgerichte verschwindet nicht von den Karte, ohne das  ich lautstark dagegen polemisiere. Auch in diesem Beitrag. Bis es wieder  auf der Karte auftaucht (1. Möglichkeit) oder bis sich jemand meiner  erbarmt und dem Koch sagt: &#8222;Dann mach dem nervenden Piefke einfach ein  Spinatrisotto mit Knoblauchzander, damit er endlich eine Ruhe gibt!&#8220; (2.  Möglichkeit).<br />
Wobei die anderen Gerichte auf der Karte ebenfalls  nicht zu verachten sind. Kochen können sie wirklich im Seehof Gisch. Die  geduldigste Gemahlin von allen erfreute sich in diesem Jahr an einer  frischen, leichten Apfel-Sellerie-Cremeuppe, sowie an einem ganz  köstlichen Kalbsrahmbeuscherl mit lockerem Semmelknödel, mit einigen  gelbe Paprikastreifen und einer Handvoll Eierschwammerln aufgebohrt,  ohne die klassische Bodenständigkeit dieses deftigen Gerichts zu  verlassen. Dazu die selbstgekelterten Weine (unbedingt die  ausgezeichnete Cuvée &#8222;Trias&#8220; probieren!), die schöne Terrasse&#8230; hier  kann man&#8216; aushalten, hier geht man gern ein zweites Mal hin, wenn man in  Podersdorf ist. Nicht nur zum Risotto-Essen.</p>
<p>Seehof Gisch</p>
<p>Seeufergasse  23<br />
A-7141 Podersdorf am See<br />
+43 2177 2380</p>
<p><a id="external_website_link" rel="nofollow" href="http://www.seehof-gisch.at/" target="_blank">www.seehof-gisch.at/</a></p>
<dl>
<dd> </dd>
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		<title>Taberna de Bellas Artes, Berlin</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Chris Kurbjuhn]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 11 Jul 2010 10:15:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Restaurants]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[spanisch]]></category>
		<category><![CDATA[Tapas]]></category>
		<category><![CDATA[Wein]]></category>
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					<description><![CDATA[Wenn die Italiener uns aus einem WM-Turnier entfernt oder gar den Titel errungen haben, dann dauert es eine ganze Weile, bis ich wieder unbeschwert ein italienisches Restaurant aufsuchen kann. &#8222;Der hat doch hinter meinem Rücken über mich gelacht!&#8220; &#8222;Unsinn, das &#8230; <a href="http://rundumdiewelt.chris-kurbjuhn.de/taberna-de-bellas-artes-berlin/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn die Italiener uns aus einem WM-Turnier entfernt oder gar den Titel  errungen haben, dann dauert es eine ganze Weile, bis ich wieder  unbeschwert ein italienisches Restaurant aufsuchen kann.<br />
&#8222;Der hat  doch hinter meinem Rücken über mich gelacht!&#8220;<br />
&#8222;Unsinn, das bildest  du dir ein!&#8220;<br />
&#8222;Nein, ich spinn doch nicht. Der macht sich lustig,  weil die einen Stern mehr auf dem Trikot haben.&#8220;<br />
&#8222;Du reißt dich  sofort zusammen, oder wir gehen.&#8220;<br />
&#8222;Dann gehen wir eben, ich wollte  sowieso nicht zum Italiener. Angeber, azurblaue!&#8220;<br />
Da Italien sich  erfreulicherweise ohne viel Federlesens bereits in der Vorrunde aus der  WM 2010 entfernt hat, stehen mir viele erbauliche Stunden in der  italienischen Gastronomie bevor.<br />
Dummerweise ist das Taberna de  Bellas Artes ein spanisches Restaurant. Das haben wir vor kurzem für uns  entdeckt, und wirklich ganz ausgezeichnete Tapas genossen.<br />
Tapas  sind für mich gemacht. Hier ein Häppchen, da ein Häppchen, immer eine  neue Geschmackssensation, wunderbare Sache. Da bleibt man bei den  Vorspeisen, wechselt beim Wein von weiß auf rot und geht satt und  glücklich nach Hause.<br />
&#8222;Also, die Gambas al ajillo waren wirklich&#8230;&#8220;<br />
&#8222;Die  warme Chorizo, ein Gedicht&#8230;&#8220;<br />
&#8222;Und erst die  Knoblauchmayonnaise&#8230;&#8220;<br />
Hachja.<br />
&#8222;Wollen wir nicht mal wieder zum  Spanier, in die Taberna?&#8220;<br />
&#8222;Ich weiß nicht, die Bedienung hat das  letzte mal so komisch gegrinst. Und sich an die Stirn gefasst. Und was  gesagt, was sich wie &#8218;Puyol&#8216; anhörte&#8230; Wollen wir nicht doch lieber zum  Italiener?&#8220;</p>
<p>Taberna de Bellas Artes<br />
Pfalzburger Straße  72a</p>
<p>10719 Berlin<br />
030 88680541</p>
<p><a id="external_website_link" rel="nofollow" href="http://www.bellas-artes.de/" target="_blank">www.bellas-artes.de</a></p>
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		<title>kost.bar, Berlin</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Chris Kurbjuhn]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Nov 2009 08:36:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Restaurants]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Restaurant]]></category>
		<category><![CDATA[Wein]]></category>
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					<description><![CDATA[&#8222;Unprätentiös&#8220; ist eins der Worte, die in den letzten Jahren leider aus der Mode gekommen sind. Das ist sehr schade, besonders, wenn man ein Lokal wie das kost.bar beschreiben möchte, denn &#8222;angenehm unprätentiös&#8220; sind die ersten Worte, die einem einfallen. &#8230; <a href="http://rundumdiewelt.chris-kurbjuhn.de/kost-bar-berlin/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>&#8222;Unprätentiös&#8220; ist eins der Worte, die in den letzten Jahren leider aus der Mode gekommen sind. Das ist sehr schade, besonders, wenn man ein Lokal wie das kost.bar beschreiben möchte, denn &#8222;angenehm unprätentiös&#8220; sind die ersten Worte, die einem einfallen. Bequeme Stühle, herrlich kitschige Bilder an den Wänden eine überschaubare Karte, der man anmerkt, dass hier frisch gekocht wird, und ganz ausgezeichnete Weine, die so fair bepreist sind (die offenen kosten 4 Euro pro 0,2l), dass man gern der eigenen Neugierde nachgibt und lieber ein Weinchen mehr als eins weniger probiert. Ich hab den Riesling, den Weißburgunder/Chardonnay und die Cuveé &#8222;Rot&#8220; jeweils einem rigiden Leistungstest unterworfen und kann zu jedem nur sagen: &#8222;Ja, du darfst mir wieder ins Glas kommen.&#8220;<br />
Auf der Speisekarte hatte ich sofort die Kalbsbäckchen erspäht, daher musste ich mich mit der weiteren Lektüre nicht aufhalten. Und es waren Super-Kalbsbäckchen, mürbezart geschmort, begleitet von einem schön sahnigen Sellerie-Püree und einer weiteren Beilage, die Ende der siebziger Jahre des letzten Jahrhunderts in der gehobenen Gastronomie debütierte, mittlerweile aber genauso in Vergessenheit geraten ist wie das Wort &#8222;unprätentiös&#8220;: gebratene Rosenkohlblätter. Das ist eine wunderbare Zubereitung, die dem Rosenkohl die dumpf-kohlige Deftigkeit nimmt und ihn durch einen Schuss Eleganz auf den Weg zur Delikatesse bringt. Wer einmal versucht hat, solche Rosenkohlblätter selbst zuzubereiten, weiss, warum sie nicht mehr in Mode sind. Die Blätter einzeln abzufummeln ist eine Schweinearbeit. Die nimmt nur ein Koch auf sich, dem seine Gäste am Herzen liegen. Oder einer, der Lehrlinge zum Kujonieren hat. Lehrlinge konnte ich aber im kost.bar nicht ausmachen.<br />
Abschließend ist noch der aufmerksame Service zu loben, der nicht nur stets für zügigen Getränkenachschub sorgte, sondern auch einen Humor an den Start brachte, der ganz zum Stil des Hauses und seiner Weine passte: Trocken. Angenehm. Unprätentiös.</p>
<p>kost.bar<br />
Knaackstr. 24<br />
10405 Berlin<br />
030 24628759</p>
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		<title>Heuriger zum 18er, Podersdorf</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Chris Kurbjuhn]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Jul 2009 09:59:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Biergärten]]></category>
		<category><![CDATA[Restaurants]]></category>
		<category><![CDATA[Gastgarten]]></category>
		<category><![CDATA[Heuriger]]></category>
		<category><![CDATA[Podersdorf]]></category>
		<category><![CDATA[Wein]]></category>
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					<description><![CDATA[&#160; &#160; &#160; &#160; &#160; &#160; &#160; &#160; Hier kann man&#8217;s aushalten, vor allen Dingen im Garten. Man sitzt bequem, die Bedienung ist freundlich und flink, und die Speisenauswahl ist &#8211; für einen Heurigen &#8211; recht groß. Hier gibt es &#8230; <a href="http://rundumdiewelt.chris-kurbjuhn.de/heuriger-zum-18er-podersdorf/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-1465" src="http://rundumdiewelt.chris-kurbjuhn.de/wp-content/uploads/2009/07/3686108979_4d1edcdce1.jpg" alt="" width="500" height="375" srcset="http://rundumdiewelt.chris-kurbjuhn.de/wp-content/uploads/2009/07/3686108979_4d1edcdce1.jpg 500w, http://rundumdiewelt.chris-kurbjuhn.de/wp-content/uploads/2009/07/3686108979_4d1edcdce1-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 500px) 100vw, 500px" /></p>
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<p style="text-align: left;">Hier kann man&#8217;s aushalten, vor allen Dingen im Garten. Man sitzt bequem, die Bedienung ist freundlich und flink, und die Speisenauswahl ist &#8211; für einen Heurigen &#8211; recht groß. Hier gibt es eine Art Buffet, an dem man sich seinen &#8211; kalten &#8211; Imbiss aus verschiedenen Salaten, Aufstrichen und belegten Broten zusammenstellen kann. Warm und á la carte kann man hier ebenfalls essen, zum einen hält die Karte die &#8222;üblichen burgenländischen Ausflugsverdächtigen&#8220; (Schnitzel Wiener Art, Cordon bleu etc.) bereit, zum anderen trumpft man mit einigen Überraschungen wie z. B. herzhaften Strudelzubereitungen auf.</p>
<p><img decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-1466" src="http://rundumdiewelt.chris-kurbjuhn.de/wp-content/uploads/2009/07/3686913610_5886bd31a5.jpg" alt="" width="500" height="375" srcset="http://rundumdiewelt.chris-kurbjuhn.de/wp-content/uploads/2009/07/3686913610_5886bd31a5.jpg 500w, http://rundumdiewelt.chris-kurbjuhn.de/wp-content/uploads/2009/07/3686913610_5886bd31a5-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 500px) 100vw, 500px" /></p>
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<p>Der Burgenländische Krautstrudel, den wir probierten, war ein Grund zum Wiederkommen: vielleicht eine Spur zu stark gekümmelt, ansonsten leckeres, deftiges Heurigenessen. Die Weine waren okay, mehr nicht. Aber auch nicht weniger. Die Spareribs könnte man bei Gelegenheit mal probieren.</p>
<p>Heuriger zum 18er<br />
Seestr. 40<br />
A-7141 Podersdorf am See<br />
+43(2177)2576</p>
<p>Update: Auch dieser traditionelle Heurige hat die Tore für immer geschlossen.</p>
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		<title>Weinschenke zur Grube, Podersdorf</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Chris Kurbjuhn]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Jun 2009 11:57:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kneipen]]></category>
		<category><![CDATA[Restaurants]]></category>
		<category><![CDATA[Heuriger]]></category>
		<category><![CDATA[modern]]></category>
		<category><![CDATA[Podersdorf]]></category>
		<category><![CDATA[Steckerlfisch]]></category>
		<category><![CDATA[Wein]]></category>
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					<description><![CDATA[Wie sparsam und behutsam die Podersdorfer ihre Lokale renovieren, kann man wunderbar an diesem Schild erkennen, das im Gastgarten der Weinschenke zur Grube hängt. Bis vor ein paar Jahren war &#8222;Die Grube&#8220; nämlich noch &#8222;Die Zigeunergrube&#8220;, dann wurde dieses Lokal &#8230; <a href="http://rundumdiewelt.chris-kurbjuhn.de/weinschenke-zur-grube-podersdorf/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-1469" src="http://rundumdiewelt.chris-kurbjuhn.de/wp-content/uploads/2009/07/3661791635_9666b81edc_m.jpg" alt="" width="240" height="147" />Wie sparsam und behutsam die Podersdorfer ihre Lokale renovieren, kann man wunderbar an diesem Schild erkennen, das im Gastgarten der Weinschenke zur Grube hängt. Bis vor ein paar Jahren war &#8222;Die Grube&#8220; nämlich noch &#8222;Die Zigeunergrube&#8220;, dann wurde dieses Lokal aus nachvollziehbaren Gründen umbenannt, aber das alte Schild wollte man deswegen nicht tutti completti wegwerfen, entfernte daraus lediglich die Buchstaben  &#8222;i&#8220;, &#8222;g&#8220;, &#8222;e&#8220; ,&#8220;n&#8220; und &#8222;e&#8220;, und gruppierte die verbliebenen Buchstaben zum &#8222;Zur&#8220;.<br />
Schild hin, Schild her, die &#8222;neue&#8220; Grube ist eins der empfehlenswertesten Lokale in Podersdorf . Das beginnt beim Ambiente, einem historischen Kellergewölbe und einem der schönsten Gastgärten des Ortes. Das setzt sich fort bei der Beschallung, denn hier ist man endlich sicher vor Volks- und Stimmungsmusik, zu der andere Heurigen-Inhaber &#8211; leider &#8211; reflexhaft greifen. Hier kann sich das geschundene Ohr bei Austro-Pop und Jazz entspannen, früher gab&#8217;s gelegentlich auch Live-Musik im Kellergewölbe, die ist zur Zeit nicht im Angebot.<br />
Aber nicht nur Augen und Ohren kommen in der Grube auf ihre Kosten, hier kann man außergewöhnlich gut essen und trinken. Fangen wir mit dem köstlichen, von Alois Steiner gekelterten <a href="http://www.taurot.at/uw.html">Taurot-Weinen</a> an. Ganz großes Tennis zu ganz kleinen Preisen, insbesondere die Roten haben es mir angetan. Steiner ist einer der Winzer, die sich im Seewinkel u. a. der Syrah-Traube angenommen haben, und damit allein ist ihm mein Beifall schon sicher. Unbedingt probieren sollte der Weinbeißer die Cuvée &#8222;Große Lagen&#8220;, etwas vom Feinsten, was man sich in Podersdorf ins Glas schütten lassen kann. Welschriesling und Veltliner (mindestens ein Achtel probieren!) brauchen sich ebenfalls nicht zu verstecken, und die Edelsüßen gelingen dem Steiner auch (ein Glas Trockenbeerenauslese gibt&#8217;s mit einer großzügigen Portion Blauschimmelkäse für 5,50 €!). Aber vor den Käse hat die Speisekarte der Grube Vorspeise und Hauptgericht gesetzt.<br />
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-1464 alignright" src="http://rundumdiewelt.chris-kurbjuhn.de/wp-content/uploads/2009/07/3662591972_005f30b4af_m.jpg" alt="" width="240" height="113" />Bei der Vorspeise fackeln wir nicht lange und ordern die wunderbaren Speckpflaumen. Da steckt man eine in den Mund, genießt die milde Süße der Backpflaumen, das kräftige Aroma des Specks, schüttet ein Schlückchen Veltliner drüber und ist ganz eins mit sich und der Welt. Und voll der Vorfreude auf DIE Attraktion der Grube, die wir natürlich auch bestellt haben, den Steckerlfisch.<br />
<img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-1462" src="http://rundumdiewelt.chris-kurbjuhn.de/wp-content/uploads/2009/07/3661791985_b62d5d7c5f_m.jpg" alt="" width="240" height="102" />Hier grillen sie köstliche Makrelen und es gelingt ihnen ein mittelgroßes Wunder: sie würzen den Fisch innen und außen mit Paprika, und er wird &#8211; trotz der großen Grillhitze &#8211; nicht bitter. Wer schon einmal mit Paprika bei hohen Temperaturen umgegangen ist, weiß, wie zickig das köstliche Pulver dann reagiert und staunt über die grilltechnische Meisterschaft der hier arbeitenden Menschen. Allein wegen diesem Steckerlfisch lohnt der Weg in die Grube!<br />
Leich pikiert möchte ich noch anmerken, dass zu meinem großen Mißfallen die gegrillte Blutwurst von der Karte genommen wurde, eine Defitgkeit von üppiger Delikatesse, die ich sonst immer beim zweiten Grubenbesuch zu bestellen pflegte. Jetzt stehe ich natürlich vor der kaum zu lösenden Aufgabe, was ich dieses Jahr bei der Wiederholungstat bestellen soll. Etwas vom Mangalizza-Schwein? Knoblauchgarnelen? Oder warum nicht einfach einen zweiten Steckerlfisch?</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-1468" src="http://rundumdiewelt.chris-kurbjuhn.de/wp-content/uploads/2009/07/3661791117_6fae89d0b7_m.jpg" alt="" width="240" height="180" /></p>
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<p>Weinschenke Zur Grube<br />
Mühlstrasse 23<br />
7141 Podersdorf am See<br />
0043 2177-2300</p>
<p><a id="external_website_link" href="http://www.podersdorf-highlights.at/zurgrube/index.html" target="_blank" rel="nofollow noopener">www.podersdorf-highlig&#8230;</a></p>
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		<title>Monti GmbH</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Chris Kurbjuhn]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 25 Apr 2009 21:39:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lebensmittel]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Feinkost]]></category>
		<category><![CDATA[Grappa]]></category>
		<category><![CDATA[Italienisch]]></category>
		<category><![CDATA[Wein]]></category>
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					<description><![CDATA[Da gucken meine Gäste, wenn ich einen Wein von Monti entkorke. Denn ich entkorke ihn nicht, den mach ich auf wie Werner ein Flaschbier für Meister Schurich, mit dem klassischen &#8222;Fump&#8220; der Beugelbuddel. Bei Monti kann man sich italienischen Wein &#8230; <a href="http://rundumdiewelt.chris-kurbjuhn.de/monti-gmbh/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Da gucken meine Gäste, wenn ich einen Wein von Monti entkorke. Denn ich entkorke ihn nicht, den mach ich auf wie Werner ein Flaschbier für Meister Schurich, mit dem klassischen &#8222;Fump&#8220; der Beugelbuddel.<br />
Bei Monti kann man sich italienischen Wein vom Fass holen, 13 Sorten von Chardonnay bis Chiaretto, von Cabernet bis Bardolino, und das zu Preisen zwischen 2,80 und 3,90 pro Liter (kommt noch Pfand für die Beugelbuddel). Ist ziemlich preiswert, nicht wahr?<br />
Aber die Qualität stimmt auch. Natürlich gibt&#8217;s für das Geld keine önologischen Überflieger, aber solide, einfache, geradlinige und vor allen Dingen sortentypische Landweine. Der Cabernet schmeckt nach Cabernet und nicht nach Holz, der Chardonnay schmeckt nach Chardonnay und nicht nach Vanille&#8230; ich find&#8217;s toll. Und meine Gäste auch, denn von den Weinen kann man auch ein Glas mehr trinken, ohne am nächsten Tag vom Haarspitzenkatarrh belästigt zu werden.<br />
Aber das ist noch nicht alles. Monti hat noch mehr Fässer. In denen sind mehrere Sorten Grappa drin sowie ein ziemlich gutes kaltgepreßtes Olivenöl. Die Grappe hab ich noch nicht probiert (&#8222;Ich soll nich&#8220;), aber das Olivenöl spielt in der gleichen Gewichtsklasse wie die Weine: kein Überflieger, aber ein solides Öl für den Alltagsgebrauch. Wiederum ausgezeichnetes Preisleistungsverhältnis.<br />
Schließlich findet man hier auch noch Flaschenweine von z. T. bekannten und renommierten Erzeugern, italienischen Feinkostkram (eingelegtes Gedöns, Käse, Salsiccie, was man halt so zwischen zwei Schlucken Wein in den Mund  schiebt) und immer wieder schöne Sonderangebote.<br />
Und natürlich kann man die Faßweine im Laden probieren. Was das eigentliche Highlight von Monti ist. Nachmittags (gelegentlich auch schon vormittags) mal reinschauen, gucken, ob einer der üblichen Friedenauer Verdächtigen da ist, Weinchen probieren, sich ein bißchen unterhalten, noch ein Weinchen probieren, das ein oder andere Fläschchen mitnehmen, zum Abschied vielleicht noch ein Weinchen probieren&#8230;<br />
Wenn man in Friedenau nach italienischen Momenten sucht, ist man bei Monti richtig. Auch wenn die Flaschen beim Aufmachen so norddeutsch fumpen.</p>
<p class="Fontfix">Monti GmbH<br />
<span class="adr"><span class="street-address">Rheinstr. 10</span><br />
<span class="postal-code">12159</span> <span class="locality">Berlin<br />
030 22329594</span></span></p>
<p class="Fontfix"><a rel="nofollow" href="http://www.montigmbh.de/" target="_blank">www.montigmbh.de</a></p>
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		<title>Masopusts österreichisches Heurigenlokal</title>
		<link>http://rundumdiewelt.chris-kurbjuhn.de/masopusts-osterreichisches-heurigenlokal/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Chris Kurbjuhn]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Apr 2009 10:18:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kneipen]]></category>
		<category><![CDATA[Restaurants]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[deftig]]></category>
		<category><![CDATA[Heuriger]]></category>
		<category><![CDATA[Knödel]]></category>
		<category><![CDATA[Mehlspeisen]]></category>
		<category><![CDATA[österreichisch]]></category>
		<category><![CDATA[Schnitzel]]></category>
		<category><![CDATA[Wein]]></category>
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					<description><![CDATA[Ästhetisch geschulte Menschen halten unwillkürlich den Atem an, wenn sie das Masopusts betreten. Wenn sie die grün gestrichenen Tische und Stühle sehen, die hölzernen Bögen, um die sich das Plastik-Weinlaub rankt, dann murmeln sie glasigen Blicks &#8222;Das darf doch nicht &#8230; <a href="http://rundumdiewelt.chris-kurbjuhn.de/masopusts-osterreichisches-heurigenlokal/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="Fontfix">Ästhetisch geschulte Menschen halten unwillkürlich den Atem an, wenn sie das Masopusts betreten. Wenn sie die grün gestrichenen Tische und Stühle sehen, die hölzernen Bögen, um die sich das Plastik-Weinlaub rankt, dann murmeln sie glasigen Blicks &#8222;Das darf doch nicht wahr sein&#8230;&#8220;, denn sie denken, dass ein hausgroßer Teilchenbeschleuniger sie durch ein Dimensionsloch in die Deko eines Hans-Moser-Films geschleudert hat. Doch bevor unsere Ästheten Fluchtgeschwindigkeit aufnehmen können, hat sie der Inhaber des Lokals, Herr Masopust, bereits freundlich begrüßt, ihnen einen Platz angeboten, die Speisekarte in die Hand gedrückt und begonnen, sie mit einem endlosen Strom von <span style="text-decoration:line-through;">Kalauern</span> zündenden Wortwitzen und orig. Wiener Schmäh einzudecken, so dass sich ein gewisses Gefühl der Wehrlosigkeit eingestellt hat.<br />
&#8222;Auf einen schnellen Veltliner können wir ja bleiben&#8220;, denken die Ästheten und nehmen die Karte zur Hand. &#8222;Schneller Veltliner&#8220;&#8230; Ha! Sie können sich auf einen langen Abend gefasst machen. Denn die Karte hat es &#8211; wie das ganze Lokal &#8211; in sich.<br />
Wer sich für deftige österreichische Küche interessiert, kann sich hier einen enzyklopädischen Überblick verschaffen. Das Star-Gericht des Hauses ist der sogenannte &#8222;Bröselteppich&#8220; ein auf allen Seiten über den Tellerrand hinaus hängendes, köstliches Schnitzel Wiener Art, mit einem schön schlotzigen Kartoffelsalat serviert, der mir persönlich einen Tick zu süßlich abgeschmeckt ist, jedoch den vollen Beifall der geduldigsten Gemahlin von allen findet.<br />
Meine uneingeschränkte Zustimmung hingegen findet das Blunzengeröstel, eine Art mit Blutwurst aufgebohrtes Bauernfrühstück, über das reichlich frischer Kren (Meerrettich) gehobelt wird. Unbedingt probiert werden muss auch das &#8222;Knödelpotpourri&#8220;, drei verschiedene Sorten Knödel auf sanftem, weichem Sauerkraut serviert, eine ganz wunderbare Sache, nach derem Genuss man allerdings versteht, warum Herr Masopust öfters am Tisch vorbeikommt, um seine &#8222;Schnapserl&#8220; anzupreisen: Angesichts von Portionsgröße und Üppigkeit der meisten Gerichte sind diese Verdauungshilfen geradezu überlebensnotwendig.<br />
Denn wir sind mit dem Essen ja noch nicht fertig: Nachtisch! Mehlspeisen! Wunderbarer Kaiserschmarren! Marillenknödel, Palatschinken und, und, und&#8230; da kann man doch nicht nein sagen, wenn auch scheinbar gar nichts mehr hineinpasst.<br />
Mittlerweile sind die Ästheten beim zweiten oder dritten Veltliner angekommen, man beginnt, sich mit dem Ambiente zu versöhnen, studiert noch einmal die Karte und beschließen, vielleicht noch etwas aus der kalten Küche zu probieren, so ein Häppchen zum Wein&#8230; weiser Entschluss. Allerdings sind die belegten Brote (das Knofi-Brot, ein Hammer!), die Extrawurst, die Brettljause ebenfalls äußerst großzügig portioniert, da ist das nächste Schnapserl fällig.<br />
Mittlerweile hat die Magie dieses Ortes auch die Ästheten gepackt, sie sehnen den nächsten aufgeräumten Scherz Herrn Masopusts geradezu herbei, ordern noch einen Wein, und  erkennen plötzlich, dass das ganze Lokal einen geradezu rigiden Stilwillen (form follows function) ausstrahlt. Verwundert müssen sie feststellen, dass sie sich ausgerechnet hier ganz besonders wohlfühlen.<br />
&#8222;Wie kann das sein?&#8220; fragen sie sich, während sie zahlen und noch ein Schnapserl aufs Haus bekommen, aber eine Antwort auf ihre Frage bekommen sie nicht. So bleibt ihnen nichts anderes übrig, als baldmöglichst wiederzukommen, um diesem Problem auf den Grund zu gehen.</p>
<p class="Fontfix"><span class="adr"><span class="street-address">Schivelbeiner Str. 27</span><br />
<span class="locality">Berlin<br />
030 48331668</span></span></p>
<p class="Fontfix"><a rel="nofollow" href="http://www.heuriger-in-berlin.de/">www.heuriger-in-berlin.de</a></p>
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		<title>Paprikant</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Chris Kurbjuhn]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Apr 2009 06:32:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Restaurants]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[deftig]]></category>
		<category><![CDATA[geschlossen]]></category>
		<category><![CDATA[herzlich]]></category>
		<category><![CDATA[Paprika]]></category>
		<category><![CDATA[Restaurant]]></category>
		<category><![CDATA[rustikal]]></category>
		<category><![CDATA[ungarisch]]></category>
		<category><![CDATA[Wein]]></category>
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					<description><![CDATA[Warum geht man in ein Restaurant? Dumme Frage. Um den Hunger zu stillen, den Durst zu löschen, andere Menschen zu treffen, natürlich. Und dann gibt es noch einige wenige Lokale, die man aufsucht, weil man sich einfach ein paar Stunden &#8230; <a href="http://rundumdiewelt.chris-kurbjuhn.de/paprikant/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="Fontfix">Warum geht man in ein Restaurant? Dumme Frage. Um den Hunger zu stillen, den Durst zu löschen, andere Menschen zu treffen, natürlich.<br />
Und dann gibt es noch einige wenige Lokale, die man aufsucht, weil man sich einfach ein paar Stunden lang wohlfühlen möchte. Das Paprikant ist eine dieser Wohlfühl-Oasen, die man für einen abendlichen Kurzurlaub nutzen kann. Hier, am Sophie-Charlotte-Platz geht die Reise nach Ungarn.<br />
Das fängt an mit der charmanten Dialektfärbung, in der man herzlich begrüßt wird, das geht weiter mit einer Karte, auf der zahlreiche ungarische Weine offen und zu bezahlbaren Preisen angeboten werden, und das hört mit den ungarischen Gerichten auf der Speisekarte noch lange nicht auf!<br />
Wir probierten zur Vorspeise die kalt servierte gebratene Gänseleber, ein üppiger Genuß, mit prima Graubrot serviert. Dazu hätte ich einen offenen Tokajer trinken sollen, aber da hatte ich schon einen trockenen Riesling bestellt. Nächstesmal!<br />
Der Riesling passte jedenfalls ausgezeichnet zur Fischsuppe mit Zander, die kräftig mit Paprika (aus Ungarn importiert, nicht zu vergleichen mit deutscher Supermarktware) gewürzt war. Ebenfalls empfehlenswert das köstliche Letscho (gibt&#8217;s vegetarisch oder mit Speck &amp; Wurst), der Rinderbraten mit Stachelbeersauce und ein üppiger, überaus großzügig portionierter traditioneller Kohlauflauf (war die Empfehlung des Abends, stand nicht auf der Karte). Süßmäuler halten sich an den Gundelpalatschinken zumm Nachtisch.<br />
Das ist rustikale, deftige Familienküche, das hat geschmeckt, da fühlte man sich wohl, und so blieben wir viel länger hocken, als wir vorhatten. Die ein oder andere Rotweinflasche wurde noch geköpft (Erlauer Stierblut, empfehlenswert), und auch der vom Wirt empfohlene Birnenbrand musste probiert werden.<br />
Überhaupt: die Empfehlungen des Wirts. Der Mann ist ein leidenschaftlicher Verfechter der ungarischen Küche, dem hört man &#8211; nicht nur wegen der charmanten ungarischen Sprachmelodie &#8211; gerne zu, und man sollte auf seine Empfehlungen hören. Das Paprikant ist ein Familienbetrieb, und wie in jeder Familie läuft nicht immer alles rund. Kleinere Pannen wurden jedoch souverän und charmant wieder gut gemacht, das tat der Stimmung an diesem rundum gelungenen Abend keinen Abbruch.<br />
Wir haben uns wohl gefühlt, wir werden uns bald wieder dort wohl fühlen.</p>
<p class="Fontfix">Nachtrag September 2009: Leider werden wir uns dort wohl nicht mehr wohl fühlen können, denn das Paprikant ist geschlossen. Ach ja.</p>
<p class="Fontfix">Ungarisches Restaurant Paprikant<br />
<span class="adr"><span class="street-address">Kaiserdamm 118</span><br />
<span class="postal-code">14057</span> <span class="locality">Berlin<br />
030 33937683</span></span></p>
<p class="Fontfix"><strong class="tel"> </strong><a rel="nofollow" href="http://www.paprikant.com/">www.paprikant.com</a></p>
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		<title>Riehmer&#8217;s</title>
		<link>http://rundumdiewelt.chris-kurbjuhn.de/riehmers/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Chris Kurbjuhn]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Apr 2009 19:47:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Restaurants]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[gehoben]]></category>
		<category><![CDATA[Gourmet]]></category>
		<category><![CDATA[österreichisch]]></category>
		<category><![CDATA[Wein]]></category>
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					<description><![CDATA[Ein absolut empfehlenswerter gehobener Österreicher in Riehmer&#8217;s Hofgarten. Hier gibt&#8217;s nicht nur perfekt zubereitete östereichische Klassiker wie Kasnocken, Wiener Schnitzel, Gulyas etc., nein, die Küche hat auch Ehrgeiz und Ambition, sodass man sich auch Dinge wie &#8222;Medaillons vom Maibock auf &#8230; <a href="http://rundumdiewelt.chris-kurbjuhn.de/riehmers/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span class="Fontfix">Ein absolut empfehlenswerter gehobener Österreicher in Riehmer&#8217;s Hofgarten. Hier gibt&#8217;s nicht nur perfekt zubereitete östereichische Klassiker wie Kasnocken, Wiener Schnitzel, Gulyas etc., nein, die Küche hat auch Ehrgeiz und Ambition, sodass man sich auch Dinge wie &#8222;Medaillons vom Maibock auf Preiselbeere &#8211; Ginsauce, dazu Spargelragout und Rotkraut im Studelteigblatt&#8220; schmecken lassen kann. Täglich wird auch ein preiswertes Drei(oder Vier-)-Gang-Menü mit oder ohne Weinbegleitung angeboten, bei gutem Wetter kann man im herrlichen Garten sitzen und die ausgezeichneten österreichischen Weine genießen. Hausherr Emerson Obojes sorgt für eine lockere Atmosphäre. Da bleibt man nach dem Essen gern noch etwas hocken. </span></p>
<p><span class="Fontfix">Update April 2009: Nach unziemlich langer Zeit (nein, ich sage nicht, wie lange wir nicht da waren) haben wir heute endlich mal wieder im Riehmer&#8217;s gegessen.  Oha, der Laden hat gewaltig zugelegt. Nein, falsch, das ist kein  Laden mehr, das ist jetzt ein Kleinod. Die Räume wurden geschmackvoll und diskret veredelt, ohne ihnen den ursprünglichen Charakter zu nehmen, an den Plätzen an der frischen Luft atmet man seit jeher die einmalige Atmosphäre von Riehmers Hofgarten, die Weinkarte  arbeitet sich langsam an enzyklopädische Ausmaße heran und bietet einen mit großer Kennerschaft zusammengestellten und für Berlin sehr fair bepreisten Überblick über das österreichische Weinspektrum, und die Küche&#8230; ach, die wunderbare Küche! Tiroler Blunzengeröstl, Leberknödelsuppe, Stubenküken und Tafelspitz verschwanden in unseren gierigen Schlünden&#8230; feine bürgerliche k.u.k. Küche, schönstes Sonntagsessen, genauso wie wir es mögen!<br />
<span style="text-decoration:line-through;">Der Laden</span> Dieses ausgezeichnete Restaurant wird erneut empfohlen, mit größter Nachdrücklichkeit!<br />
</span></p>
<p><span class="adr"><span class="street-address">Riehmer&#8217;s<br />
Hagelberger Str. 9</span><br />
<span class="postal-code">10965</span> <span class="locality">Berlin<br />
030 78891980</span></span></p>
<p class="Fontfix"><a rel="nofollow" href="http://www.riehmers.at/">www.riehmers.at</a></p>
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