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	<title>Schnitzel &#8211; In 64 Jahren rund um die Welt</title>
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	<description>Erlebnisse in der Gastronomie und anderswo</description>
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		<title>Masopusts österreichisches Heurigenlokal</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Chris Kurbjuhn]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Apr 2009 10:18:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kneipen]]></category>
		<category><![CDATA[Restaurants]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
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					<description><![CDATA[Ästhetisch geschulte Menschen halten unwillkürlich den Atem an, wenn sie das Masopusts betreten. Wenn sie die grün gestrichenen Tische und Stühle sehen, die hölzernen Bögen, um die sich das Plastik-Weinlaub rankt, dann murmeln sie glasigen Blicks &#8222;Das darf doch nicht &#8230; <a href="http://rundumdiewelt.chris-kurbjuhn.de/masopusts-osterreichisches-heurigenlokal/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="Fontfix">Ästhetisch geschulte Menschen halten unwillkürlich den Atem an, wenn sie das Masopusts betreten. Wenn sie die grün gestrichenen Tische und Stühle sehen, die hölzernen Bögen, um die sich das Plastik-Weinlaub rankt, dann murmeln sie glasigen Blicks &#8222;Das darf doch nicht wahr sein&#8230;&#8220;, denn sie denken, dass ein hausgroßer Teilchenbeschleuniger sie durch ein Dimensionsloch in die Deko eines Hans-Moser-Films geschleudert hat. Doch bevor unsere Ästheten Fluchtgeschwindigkeit aufnehmen können, hat sie der Inhaber des Lokals, Herr Masopust, bereits freundlich begrüßt, ihnen einen Platz angeboten, die Speisekarte in die Hand gedrückt und begonnen, sie mit einem endlosen Strom von <span style="text-decoration:line-through;">Kalauern</span> zündenden Wortwitzen und orig. Wiener Schmäh einzudecken, so dass sich ein gewisses Gefühl der Wehrlosigkeit eingestellt hat.<br />
&#8222;Auf einen schnellen Veltliner können wir ja bleiben&#8220;, denken die Ästheten und nehmen die Karte zur Hand. &#8222;Schneller Veltliner&#8220;&#8230; Ha! Sie können sich auf einen langen Abend gefasst machen. Denn die Karte hat es &#8211; wie das ganze Lokal &#8211; in sich.<br />
Wer sich für deftige österreichische Küche interessiert, kann sich hier einen enzyklopädischen Überblick verschaffen. Das Star-Gericht des Hauses ist der sogenannte &#8222;Bröselteppich&#8220; ein auf allen Seiten über den Tellerrand hinaus hängendes, köstliches Schnitzel Wiener Art, mit einem schön schlotzigen Kartoffelsalat serviert, der mir persönlich einen Tick zu süßlich abgeschmeckt ist, jedoch den vollen Beifall der geduldigsten Gemahlin von allen findet.<br />
Meine uneingeschränkte Zustimmung hingegen findet das Blunzengeröstel, eine Art mit Blutwurst aufgebohrtes Bauernfrühstück, über das reichlich frischer Kren (Meerrettich) gehobelt wird. Unbedingt probiert werden muss auch das &#8222;Knödelpotpourri&#8220;, drei verschiedene Sorten Knödel auf sanftem, weichem Sauerkraut serviert, eine ganz wunderbare Sache, nach derem Genuss man allerdings versteht, warum Herr Masopust öfters am Tisch vorbeikommt, um seine &#8222;Schnapserl&#8220; anzupreisen: Angesichts von Portionsgröße und Üppigkeit der meisten Gerichte sind diese Verdauungshilfen geradezu überlebensnotwendig.<br />
Denn wir sind mit dem Essen ja noch nicht fertig: Nachtisch! Mehlspeisen! Wunderbarer Kaiserschmarren! Marillenknödel, Palatschinken und, und, und&#8230; da kann man doch nicht nein sagen, wenn auch scheinbar gar nichts mehr hineinpasst.<br />
Mittlerweile sind die Ästheten beim zweiten oder dritten Veltliner angekommen, man beginnt, sich mit dem Ambiente zu versöhnen, studiert noch einmal die Karte und beschließen, vielleicht noch etwas aus der kalten Küche zu probieren, so ein Häppchen zum Wein&#8230; weiser Entschluss. Allerdings sind die belegten Brote (das Knofi-Brot, ein Hammer!), die Extrawurst, die Brettljause ebenfalls äußerst großzügig portioniert, da ist das nächste Schnapserl fällig.<br />
Mittlerweile hat die Magie dieses Ortes auch die Ästheten gepackt, sie sehnen den nächsten aufgeräumten Scherz Herrn Masopusts geradezu herbei, ordern noch einen Wein, und  erkennen plötzlich, dass das ganze Lokal einen geradezu rigiden Stilwillen (form follows function) ausstrahlt. Verwundert müssen sie feststellen, dass sie sich ausgerechnet hier ganz besonders wohlfühlen.<br />
&#8222;Wie kann das sein?&#8220; fragen sie sich, während sie zahlen und noch ein Schnapserl aufs Haus bekommen, aber eine Antwort auf ihre Frage bekommen sie nicht. So bleibt ihnen nichts anderes übrig, als baldmöglichst wiederzukommen, um diesem Problem auf den Grund zu gehen.</p>
<p class="Fontfix"><span class="adr"><span class="street-address">Schivelbeiner Str. 27</span><br />
<span class="locality">Berlin<br />
030 48331668</span></span></p>
<p class="Fontfix"><a rel="nofollow" href="http://www.heuriger-in-berlin.de/">www.heuriger-in-berlin.de</a></p>
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		<title>Gasthaus Winkelhausen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Chris Kurbjuhn]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 Aug 2008 09:12:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Restaurants]]></category>
		<category><![CDATA[gutbürgerlich]]></category>
		<category><![CDATA[Hille]]></category>
		<category><![CDATA[Riesling]]></category>
		<category><![CDATA[Schnitzel]]></category>
		<category><![CDATA[solide]]></category>
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					<description><![CDATA[Wenn man in Hille jemanden fragt, wo man hier gut essen kann, zögert der keine Sekunde (okay, wenn es ein bodenständiger Westfale ist, dann zögert er schon mal das ein oder andere Sekündchen) und sagt: “Bei Winkelhausen”. Und wenn man &#8230; <a href="http://rundumdiewelt.chris-kurbjuhn.de/gasthaus-winkelhausen/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span class="Fontfix">Wenn man in Hille jemanden fragt, wo man hier gut essen kann, zögert der keine Sekunde (okay, wenn es ein bodenständiger Westfale ist, dann zögert er schon mal das ein oder andere Sekündchen) und sagt: “Bei Winkelhausen”.<br />
Und wenn man dann das erste Mal das Gasthaus Winkelhausen betritt, dann weiß man auch, warum es den bodenständigen Westfalen hier so gut gefällt: dieses Gasthaus ist der Inbegriff des Soliden, wenn der Begriff “bürgerliche Küche” nicht schon längst zum Standard der Restaurantbeschreibung gehören würde, für dieses Lokal müsste man ihn erfinden. Das Bier kommt frisch aus dem Hahn, der feine, offene Riesling hat ein schönes Pfirsich-Aroma und die Speisekarte tut ihr möglichstes, den misstrauischen Gast (“Ob das so gut ist wie bei Muttern?) nicht mit kulinarischen Neuerungen in nacktes Entsetzen zu stürzen. In Lokalen wie dem Winkelhausen isst man Schnitzel in verschiedenen Variationen, löffelt Ratsherrentöpfe aus und freut sich auf das Vanille-Eis mit heißen Himbeeren. Wogegen ja nix zu sagen ist, wenn die Gerichte gut gemacht sind. Und hier wird gut gekocht, sonst wäre der Laden ja nicht so voll.<br />
Die solide bürgerliche Küche hat jedoch nicht nur Vor- sondern auch Nachteile. Ich zum Beispiel führe seit Jahren einen erbitterten Feldzug gegen Saucen zu paniertem Fleisch: es ist der Gipfel der kulinarischen Unlogik, eine separat vorgekochte Pampe über eine knusprige Panade zu kippen! Leider praktizieren sie das im Winkelhausen ganz gerne, aber da’s der Mehrheit der Stammgäste so zu schmecken scheint, übergebe ich meine Lanze meinem treuen Knappen Sancho Pansa und setze meinen Feldzug bei der nächsten Windmühle fort. Und über die Dosenchampignons, die ich auf meinem Teller fand, decken wir mal den Mantel des Schweigens. War die Küche wohl ein bisschen im Stress, weil wir am Schlemmerbuffet-Abend unbedingt a la carte essen wollten.<br />
Ansonsten hat der bodenständige Westfale mit seiner Antwort auf die eingangs gestellte Frage hundertprozentig recht.</span></p>
<p class="Fontfix"><span class="Fontfix">Gasthaus Winkelhausen</span><br />
<span class="adr"><span class="street-address">Lübbecker Str. 9</span><br />
<span class="postal-code">32479</span> <span class="locality">Hille<br />
0574 93104</span></span></p>
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