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	<title>rustikal. Tradition &#8211; In 64 Jahren rund um die Welt</title>
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	<description>Erlebnisse in der Gastronomie und anderswo</description>
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		<title>Lavandevil, Berlin</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Chris Kurbjuhn]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Apr 2010 21:26:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kneipen]]></category>
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					<description><![CDATA[&#8222;Tempora mutantur, nos et mutamur in illis&#8220; &#8211; Die Zeiten ändern sich, und wir ändern uns in ihnen. Ein Klassiker des gepflegten Latein-Zitats, und niemand kennt den Urheber, die Wikipedia vermutet Kaiser Lothar I. &#8230;. ist doch wurscht. Wer auch &#8230; <a href="http://rundumdiewelt.chris-kurbjuhn.de/lavandevil-berlin/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>&#8222;Tempora mutantur, nos et mutamur in illis&#8220; &#8211; Die Zeiten ändern sich,  und wir ändern uns in ihnen. Ein Klassiker des gepflegten Latein-Zitats,  und niemand kennt den Urheber, die Wikipedia vermutet Kaiser Lothar I.  &#8230;. ist doch wurscht. Wer auch immer sich diesen Satz einfallen ließ,  war noch niemals in einem Charlottenburger Traditionslokal wie dem  Lavandevil, einer Kneipe, die dermaßen traditionell ist, dass die  Stammgäste sich nicht mehr erinnern können, wann sie den Laden zum  ersten Mal betreteten haben. Okay, das gilt für die jüngeren Stammgäste.  Die älteren Stammgäste wissen nicht mehr, wo sie Zuhause sind, weil sie  das Lavandevil seit mindestens zwanzig Jahren nicht verlassen haben.<br />
Warum  auch? Vor ein paar Jahren ist renoviert worden, den Wänden ist ein  frischer, freundlicher Anstrich verpasst worden, der Grundriss ist  geringfügig anders als damals, als ich vor&#8230; äh, das war glaube ich  Anfang der Achtziger, oder doch Ende der Siebziger&#8230; lassen wir das, es  ist viel heller und freundlicher als früher, und geraucht wird auch  nicht mehr bzw. nur in einem separaten Raucherraum, aber ansonsten&#8230;  alles wie früher!<br />
Es gibt immer noch lecker Kneipen-Pizza, also kein  Steinofengedöns mit Ruccola zum Gastro-Review-Schreiben, sondern eine  fettig-flauschig-ungesunde Grundlage für eine lange Nacht voll Bier,  Wein und Rock&#8217;n Roll.<br />
Der unerschrockene Gast probiere die &#8222;Scampi  all ajillo&#8220;, zwei Handvoll mit einer unanständigen Menge Knoblauch und  Olivenöl gebratene Großgarnelen, abgelöscht mit einer satten Portion  eines Weinbrand-ähnlichen Getränks, das ist im wahrsten Sinne des Wortes  atemberaubend, das ist ein Gericht so unverwechselbar wie ein  Faustschlag von Vitali Klitschko: Raffinement Fehlanzeige, but it  delivers!<br />
Auch die Weinkarte gibt sich kompromisslos: hier werden &#8211;  wie früher &#8211; keine Weine angeboten, sondern Rebsorten: Riesling,  Chardonnay, Merlot&#8230; alles bodenständig, was Preis und Geschmack  anbelangt.<br />
Ja, was ist das Lavandevil nun für ein Lokal? Wirklich nur  die Heimstatt von gastronomisch ewig Gestrigen, ein Treffpunkt alter  Säcke, die sich nach dem klüngeligen Mauer-West-Berlin zurücksehnen?<br />
Och  nö. An Abenden wie heute, am 30. April 2010, wenn dort die Soko Haubach  gitarrenlastigen R&amp;B in Überlautstärke durchs Lokal pustet, wenn  die Tresenmenschen aufopferungsvoll das frisch angestochene Maibock-Bier  an die Gäste weiterreichen, wenn die Leute, die man seit zig Jahren  kennt, mit jedem Glas ein paar Jahre jünger werden und wenn Steve Seitz  &#8222;I hear you knocking&#8220; knackiger als Dave Edmunds rausknarzt&#8230; dann ist  das Lavandevil the place to be in tout Berlin.<br />
Die Kneipen ändern  sich nicht, und wir ändern uns nicht in ihnen. Dieser Satz war jetzt von  mir. Falls wer von der Wikipedia fragt.</p>
<p>Lavandevil<br />
Schustehrusstr. 3<br />
10585 Berlin<br />
0303429280</p>
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