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	<title>Museum &#8211; In 64 Jahren rund um die Welt</title>
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	<description>Erlebnisse in der Gastronomie und anderswo</description>
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		<title>Fälschermuseum, Wien</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Chris Kurbjuhn]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 04 May 2014 12:07:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Museen]]></category>
		<category><![CDATA[Fälschermuseum]]></category>
		<category><![CDATA[Fälschungen]]></category>
		<category><![CDATA[Museum]]></category>
		<category><![CDATA[Wien]]></category>
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					<description><![CDATA[Beinahe direkt gegenüber dem Hundertwasserhaus liegt das Fälschermuseum Wien. Klingt interessant, nichts wie rein, Ticket erworben, Treppe runter, Fälschungen ankieken! Haargenau jetzt beginnt man zu verstehen, was eine gute Fälschung ausmacht. Es ist für den Laien (wirklich nur für den &#8230; <a href="http://rundumdiewelt.chris-kurbjuhn.de/falschermuseum-wien/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-1311" src="http://rundumdiewelt.chris-kurbjuhn.de/wp-content/uploads/2014/05/faelschermuseum.jpg" alt="" width="300" height="200" />Beinahe direkt gegenüber dem <a href="http://www.hundertwasser-haus.info/" target="_blank" rel="noopener">Hundertwasserhaus</a> liegt das Fälschermuseum Wien. Klingt interessant, nichts wie rein, Ticket erworben, Treppe runter, Fälschungen ankieken!<br />
Haargenau jetzt beginnt man zu verstehen, was eine gute Fälschung ausmacht. Es ist für den Laien (wirklich nur für den Laien?) tatsächlich unmöglich, eine gute Fälschung von einem Original zu unterscheiden. Soll heißen: Es ist ein bisschen müßig, sich die hier ausgestellten gefälschten Bilder anzusehen, weil man das Besondere an ihnen, den Grund, warum sie hier hängen, nicht erkennen kann.</p>
<p>Gottseidank gibt es einen ganz ausgezeichneten Museumsführer, der die Geschichte der dort ausgestellten Bilder und ihrer Fälscher erzählt. Das liest man gern, da werden spannende und skurrile Geschichten erklärt, das ist wirklich sehr, sehr interessant.</p>
<p>Im Prinzip könnte man sich den Museumsbesuch schenken und einfach nur im Shop den Führer kaufen, ich rate trotzdem dazu, die Fälschungen anzugucken. Man lernt Demut und merkt, dass man tatsächlich wenig bis nichts von Kunst versteht. Mir hätte man alle hier hängenden Bilder als Originale andrehen können.</p>
<p>Fälschermuseum<br />
Löwengasse 28a<br />
1030 Wien</p>
<p><a href="http://www.faelschermuseum.com/" target="_blank" rel="noopener">http://www.faelschermuseum.com/</a></p>
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		<title>Dritte Mann Museum, Wien</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Chris Kurbjuhn]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Feb 2014 08:00:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunst & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Museen]]></category>
		<category><![CDATA[Der dritte Mann]]></category>
		<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Kino]]></category>
		<category><![CDATA[Museum]]></category>
		<category><![CDATA[Wien]]></category>
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					<description><![CDATA[Liebe einen Wien-Besuch planende Brüder und Schwestern im Geiste, bitte, bitte tut euch einen Gefallen und legt die Tage, die ihr in Wien verbringen wollt, so, dass ein Samstag dabei ist. Den das &#8222;Dritte Mann Museum&#8220; in der Preßgasse um &#8230; <a href="http://rundumdiewelt.chris-kurbjuhn.de/dritte-mann-museum-wien/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-1328" src="http://rundumdiewelt.chris-kurbjuhn.de/wp-content/uploads/2014/02/3mannschild.jpg" alt="" width="200" height="300" />Liebe einen Wien-Besuch planende Brüder und Schwestern im Geiste, bitte, bitte tut euch einen Gefallen und legt die Tage, die ihr in Wien verbringen wollt, so, dass ein Samstag dabei ist. Den das &#8222;Dritte Mann Museum&#8220; in der Preßgasse um die Ecke vom Naschmarkt ist nur samstags von 14 bis 18 Uhr geöffnet, und ich verspreche euch, ihr werdet so lange Akrobatik trainieren, bis ihr euch selber in den Hintern treten könnt, wenn ihr dieses Museum verpasst.<br />
Nein, nicht abwinken, &#8222;<a href="http://www.imdb.com/title/tt0041959/?ref_=nv_sr_1" target="_blank" rel="noopener">Der dritte Mann</a>&#8222;, uralter Schinken, hundertmal gesehen, Zither-Geschrammel,  lass mich in Ruh! Wer dieses Museum noch nicht kennt, hat den Film noch nie gesehen. Oder, anders rum: Wer in diesem Museum war, wird den Film anschließend nochmal zum ersten Mal sehen.<span id="more-958"></span><img decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-1324" src="http://rundumdiewelt.chris-kurbjuhn.de/wp-content/uploads/2014/02/3mannfilmplakschrc3a4g.jpg" alt="" width="584" height="779" srcset="http://rundumdiewelt.chris-kurbjuhn.de/wp-content/uploads/2014/02/3mannfilmplakschrc3a4g.jpg 584w, http://rundumdiewelt.chris-kurbjuhn.de/wp-content/uploads/2014/02/3mannfilmplakschrc3a4g-225x300.jpg 225w" sizes="(max-width: 584px) 100vw, 584px" /></p>
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<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-full wp-image-1326" src="http://rundumdiewelt.chris-kurbjuhn.de/wp-content/uploads/2014/02/3mannplakschrc3a4g.jpg" alt="" width="199" height="299" />Herrschaftszeiten, was für ein Laden! Über mehrere Räume entlang der Pressgasse verteilt gibt&#8217;s nicht nur faszinierende Exponate rund um Sir Carol Reeds Film-Klassiker (Original-Drehbücher! Kostüme! Eine Apparatur, die einem sageundschreibe vierhundert Coverversionen des &#8222;Third Man Theme&#8220; vorspielt!), viele Räume sind dem Wien der Nachkriegszeit gewidmet und dokumentieren mit Zeitungen, Plakaten, Care-Paketen usw. die damaligen Lebensumstände. Eine Filmkulisse erwacht zum Leben, man beginnt plötzlich zu begreifen, wie Drehbuch und Drehort in den Köpfen der Filmemacher verschmolzen und dieses Meisterwerk ermöglichten.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-1327" src="http://rundumdiewelt.chris-kurbjuhn.de/wp-content/uploads/2014/02/3mannproj.jpg" alt="" width="584" height="876" srcset="http://rundumdiewelt.chris-kurbjuhn.de/wp-content/uploads/2014/02/3mannproj.jpg 584w, http://rundumdiewelt.chris-kurbjuhn.de/wp-content/uploads/2014/02/3mannproj-200x300.jpg 200w" sizes="auto, (max-width: 584px) 100vw, 584px" /></p>
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<p>Natürlich kann man sich auch ein paar Schnipsel des Films ansehen, stilecht auf einem 35mm-Projektor, den der Museumsgründer, Herr Strassgschwandtner, in Eigenarbeit renoviert hat. Überhaupt, der Herr Strassgschwandtner! Ich würde ja dringend empfehlen, beim Museumsbesuch den Herrn Strassgschwandtner anzusprechen, aber das ist leider ein Ding der Unmöglichkeit. Denn beim Ansprechen wird einem der Herr Strassgschwandtner immer zuvorkommen. Er ist überall, führt die Museumsbesucher von einem Raum zum andern, startet Projektoren, kurbelt Leinwände rauf und runter und erzählt und erzählt&#8230; über den Film, über das Museum, über andere Film-Museen und -Sammlungen weltweit. Herrschaftszeiten, in dem Mann lodert die Fackel des Kinos, der Mann ist mit einer Leidenschaft dabei, die heutzutage absolut selten geworden ist.<br />
<img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-1339" src="http://rundumdiewelt.chris-kurbjuhn.de/wp-content/uploads/2014/02/3manncareplak.jpg" alt="" width="584" height="390" srcset="http://rundumdiewelt.chris-kurbjuhn.de/wp-content/uploads/2014/02/3manncareplak.jpg 584w, http://rundumdiewelt.chris-kurbjuhn.de/wp-content/uploads/2014/02/3manncareplak-300x200.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 584px) 100vw, 584px" /></p>
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<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-full wp-image-1325" src="http://rundumdiewelt.chris-kurbjuhn.de/wp-content/uploads/2014/02/3mannleverkusen.jpg" alt="" width="200" height="300" />Zwei Stunden sind das absolute Minimum, das man für den Besuch dieses Museums einplanen sollte, eher mehr, denn an jeder Museumsecke lauert ein weiteres Kleinoder das bestaunt und gewürdigt werden will, wie z. B. die nebenstehende Ankündigung für einen Auftritt von Filmkomponist Anton Karas (dessen Zither selbstverständlich ebenfalls zu sehen ist) im Wienerwald-Restaurant in Leverkusen. wer sich darüber wundert: Karas war mit Wienerwald-Gründer Jahn befreundet, und der hat seinen musizierenden Freund gern zu derartigen &#8222;Konzerten&#8220; abkommandiert, um den Umsatz anzukurbeln, wenn irgendwo der Hendl-Umsatz lahmte. Das hat mir übrigens &#8211; wen wundert&#8217;s &#8211; Herr Strassgschwandtner erzählt.</p>
<p>Nein, ich korrigiere mich, zwei Stunden sind deutlich zu wenig für dieses museale Kleinod, man muss ja noch in den Shop, nachdem man widerstrebend die Museumsräume verlassen hat. Spätestens im Shop lernt man damm Frau Höfler kennen, die dieses Museumsprojekt mit der gleichen Leidenschaft und Herzlichkeit wie Herr Strassgschwandtner betreibt. Und wenn man ein wenig mit Frau Höfler geplaudert hat, dann kauft man &#8211; und da gibt&#8217;s kein Vertun &#8211; alle verfügbaren Museumskataloge UND die Doppel-DVD-Ausgabe vom &#8222;Dritten Mann&#8220;. Da ist die Doku mit drauf, und überhaupt ist das die beste Ausgabe. Sagen Herr Strassgschwandtner und Frau Höfler. Und die wissen&#8217;s wirklich,.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-1329 alignleft" src="http://rundumdiewelt.chris-kurbjuhn.de/wp-content/uploads/2014/02/3mannzeitungen.jpg" alt="" width="584" height="390" srcset="http://rundumdiewelt.chris-kurbjuhn.de/wp-content/uploads/2014/02/3mannzeitungen.jpg 584w, http://rundumdiewelt.chris-kurbjuhn.de/wp-content/uploads/2014/02/3mannzeitungen-300x200.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 584px) 100vw, 584px" /></p>
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<p>Dritte Mann Museum<br />
Pressgasse 25<br />
1040 Wien<br />
Tel. +43-1-5864872<br />
geöffnet jeden Samstag von 14 bis 18 Uhr, Exklusiv-Führungen auf Anfrage</p>
<p><a href="http://www.3mpc.net/">http://www.3mpc.net/</a></p>
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		<title>The Kennedys, Berlin</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Chris Kurbjuhn]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Apr 2010 21:05:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunst & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Kennedy]]></category>
		<category><![CDATA[Museum]]></category>
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					<description><![CDATA[I dreamed I was the president of these United States I dreamed I replaced ignorance, stupidity and hate I dreamed the perfect union and a perfect law, undenied And most of all I dreamed I forgot the day John Kennedy &#8230; <a href="http://rundumdiewelt.chris-kurbjuhn.de/the-kennedys-berlin/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --><em>I dreamed I was the president of these United States<br />
I dreamed I replaced ignorance, stupidity and hate<br />
I dreamed the perfect union and a perfect law, undenied<br />
And most of all I dreamed I forgot the day John Kennedy died</em><br />
<strong><em>Lou Reed, „The Day John Kennedy died“</em></strong></p>
<p>Man kann tatsächlich nicht vergessen, wie das war, als man von John F. Kennedys Tod erfahren hat.<br />
Ich war gerade sieben Jahre alt geworden und kam an den Frühstückstisch. Und da saß meine Mutter, rührte in ihrer Kaffeetasse und sah mich lange an. Komisch, irgendwie. So hatte sie mich noch nie angesehen.<br />
Schließlich seufzte sie und sagte: „Christopher, du erinnerst dich doch noch an Präsident Kennedy?“<br />
Natürlich erinnerte ich mich noch an Präsident Kennedy. „John F.“ hieß er mit Vornamen, das atte ich mir gemerkt, so einen Vornamen kannte man in Eschwege nicht. Hier hießen die Menschen Helmut, oder Günter, aber nicht „John F.“ Und dass dieser John F. jemand ganz besonders war hatte ich vor ein paar Monaten gemerkt, als das strikte Fernsehverbot gelockert worden war, als dieser Mann Berlin besucht hatte.<br />
In Berlin war vor zwei Jahren etwas Schlimmes passiert, so ganz hatte ich das nicht verstanden. Wie konnten Menschen auf die Idee kommen, eine Mauer mitten durch eine Stadt zu bauen? Aber ich kannte ja die Zonengrenze, die war nur ein paar Kilometer von meiner Heimatstadt entfernt, und die verhinderte, dass die Menschen ihre Freunde und Verwandten besuchen konnte. Das war eine seltsame Welt, damals. Die konnte einem richtig Angst machen.<br />
Aber dann war dieser amerikanische Präsident nach Berlin gekommen, und ich durfte mich am hellichten Tag mit den anderen vor den Ferrnseher setzen und zuschauen, wie dieser John F. Kennedy im offenen Wagen durch Berlin gefahren wurde. Wie er den Menschen zuwinkte und sie die ganze Zeit anlächelte. Wie er dann eine Rede hielt und plötzlich deutsch sprach und mit einem sehr ulkigen Akzent sagte, dass er ein Berliner sei. Die Leute haben wie irre gejubelt, als er das gesagt hat.<br />
Obwohl das natürlich geschwindelt war. Er war ja kein Berliner, er war aus Amerika. Aber ich hatte schon verstanden, warum er das gesagt hat. Weil er den Menschen Mut machen wollte. Weil er ihnen zeigen wollte, dass so eine Mauer durch die Stadt ganz schön unheimlich war, aber dass man sich nicht damit abfinden musste. Dass man solche Sache nicht einfach hinnehmen musste sondern dass man versuchen konnte, solche Sachen zu ändern.<br />
Das hatte ich verstanden, und deshalb fand ich diesen Kennedy ziemlich gut.<br />
„Natürlich erinnere ich mich an Präsident Kennedy“, antwortete ich meiner Mutter.<br />
Die schluckte ein oder zweimal und dann sagte sie ganz leise: „Es ist etwas Furchtbares passiert. Präsident Kennedy ist ermordet worden.“<br />
Ich weiß nicht mehr, was ich gefühlt oder gedacht habe, als meine Mutter mir das gesagt hat. Ich weiß nur noch, wie wir beide am Frühstückstisch saßen und lange nichts gesagt haben. Was sollte man auch sagen, wenn man in einer Welt lebte, in der jemand wie Präsident Kennedy ermordet werden konnte. Einfach so.<br />
Irgendwann musste ich mich auf den Weg zur Schule machen. Meine Mutter gab mir mein Pausenbrot und umarmte mich, ich ging vor die Tür und schaute mich um. Etwas war anders. Die Welt war ein wenig dunkler geworden.<br />
Hier, in der Ausstellung „The Kennedys“ bekommt man eine Ahnung davon, wie es damals war, als die Kennedys unsere Welt ein wenig heller gemacht haben.</p>
<p>The Kennedys<br />
Pariser Platz  4 A<br />
10117 Berlin<br />
030 20653570</p>
<p><a id="external_website_link" rel="nofollow" href="http://www.thekennedys.de/" target="_blank">www.thekennedys.de</a></p>
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