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	<title>Hamburg &#8211; In 64 Jahren rund um die Welt</title>
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	<description>Erlebnisse in der Gastronomie und anderswo</description>
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		<title>Apples Restaurant im Park Hyatt Hotel, Hamburg</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Chris Kurbjuhn]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Jun 2009 21:04:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Restaurants]]></category>
		<category><![CDATA[cool]]></category>
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		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Restaurant]]></category>
		<category><![CDATA[Showküche]]></category>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn ein Restaurant überhaupt cool sein kann, dann ist das Apples im Park Hyatt ein sehr, sehr cooles Restaurant. Das geht schon los, wenn man die Speisekarte in die Hand nimmt. Wo andere Gourmet-Restaurants sich in Speisekarten-Poesie ergehen oder den unerfahrenen Gast mit Ausdrücken wie &#8222;Sphären&#8220; oder &#8222;Espumas&#8220; in Verwirrung stürzen, gibt man sich im Apples robust selbstbewußt und pflegt das Understatement. Man schreibt einfach in die Karte, was auf den Teller kommt, z. B. &#8222;Jacobsmuschel, Garnele, Rote Bete Apfelkompott, Vanille&#8220; oder &#8222;Steinbutt in Zitronenöl confiert, Morchelschaum, Erbsenpüree&#8220;. Vorteil dieser Methode: Wenn dann die Teller kommen, staunt jeder Gast, wie sehr die Speisekarte doch untertrieben hat.<br />
Denn die Gerichte, die einem der aufmerksame, manchmal etwas sehr bemühte Service vorsetzt, sind Kunstwerke. Minimalistische Kunstwerke möglicherweise, aber mit höchstem handwerklichen Können in einer Showküche (ja, man darf zugucken!) zubereitet und von feinem Geschmack. Ich hatte das Glück, zweimal von der Apples-Brigade bekocht zu werden. Einmal bei einem Abend in der Hotelbar, in die die Küche einen nicht endenwollenden Strom von kleinen und kleinsten Häppchen schickte: knapp angebratene Würfel vom Thunfisch am Spieß, Rinderbraten mit Kapern und Rosinen, Meeresfrüchte mit Mango, Risotto vom Grünspargel, Jacobsmuschel mit Petersilienwurzelpüree und Banyuls-Sauce, Ochsenbacke mit Vanille-Sellerie-Püree, Erdbeersüppchen, Schokoladencreme, Eispraline&#8230; Ich hab nix ausgelassen und so einen wunderbaren Querschnitt der Apples-Küche erschmecken können: der klassischen Kochkunst verpflichtet, aber trotzdem modern, ohne exaltiert zu sein. Einfach, aber nicht simplizistisch. Elegant, aber nicht verspielt.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignleft wp-image-1408 size-large" src="http://rundumdiewelt.chris-kurbjuhn.de/wp-content/uploads/2009/06/menuapples-494x1024.jpg" alt="" width="494" height="1024" srcset="http://rundumdiewelt.chris-kurbjuhn.de/wp-content/uploads/2009/06/menuapples-494x1024.jpg 494w, http://rundumdiewelt.chris-kurbjuhn.de/wp-content/uploads/2009/06/menuapples-145x300.jpg 145w, http://rundumdiewelt.chris-kurbjuhn.de/wp-content/uploads/2009/06/menuapples.jpg 694w" sizes="(max-width: 494px) 100vw, 494px" /></p>
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<p>Am nächsten Abend fand nach der Regionalentscheidung des ZEITmagazin-Kochwettbewerbs, an der ich teilgenommen hatte (Platz zwo, platze immer noch vor Stolz) ein Bankett statt, für das der Küchendirektor des Park Hyatt, Andreas Bärenklau, ein Menü komponiert hatte, das  das Thema des Wettbewerbs, Österreich, und den Apples-Stil souverän zusammenführte. Auf einen eleganten, subtilen Auftakt mit mild-säuerlichem Spargel, dezentem Bachsaibling und verheißungsvoll  aromatischen Krebsen folgte eine wuchtige Reverenz an die traditionelle Defigkeit der österreichischen Küche: ein sensationeller Ochse, einmal aromatisch geschmort, einmal butterzart kurzgebraten mit per-fek-ten Beilagen, und schließlich führten die schokoladigen Variationen des Desserts Eleganz und Deftigkeit so angenehm zusammen, dass man begann, Österreich mit der Seele zu suchen, nachdem man den Teller sauber leergeschleckt hatte. Ein Dreigang, der die Küche eines Landes perfekt nachempfunden hatte, ich neigte mein Haupt in begeisterter Demut.<br />
Angesichts der Leistungen von Küche und Service sind die Preise, die die Speisekarte aufruft (Vorspeisen zwischen 10 und 18 €, Hauptgerichte ab 20 €, 4-Gang-Dinner-Menü mit Wein, Wasser und Koffein 55 €) nicht nur angemessen sondern meiner Ansicht nach preiswert.<br />
Wie gesagt, ein hundertprozentig cooler Laden.</p>
<p>Restaurant Apples im Park Hyatt Hotel<br />
Bugenhagenstrasse 8<br />
22095 Hamburg<br />
040 3332 1771</p>
<p><a href="http://www.apples-restaurant.de" target="_blank" rel="noopener">www.apples-restaurant.de</a></p>
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		<title>Park Hyatt Hotel, Hamburg</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Chris Kurbjuhn]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 31 May 2009 14:01:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hotels]]></category>
		<category><![CDATA[freundlich]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Hotel]]></category>
		<category><![CDATA[Luxus]]></category>
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					<description><![CDATA[Luxus muss man auch aushalten können. Mir zum Beispiel fällt das gelegentlich durchaus schwer. In fremden Städten – oder in Städten, die ich längere Zeit nicht besucht habe, hab ich oft Orientierungsschwierigkeiten. Wenn ich z. B. früh morgens eine Hotelhalle &#8230; <a href="http://rundumdiewelt.chris-kurbjuhn.de/park-hyatt-hotel-hamburg/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --></p>
<p style="margin-bottom:0;">Luxus muss man auch aushalten können. Mir zum Beispiel fällt das gelegentlich durchaus schwer.  In fremden Städten – oder in Städten, die ich längere Zeit nicht besucht habe, hab ich oft Orientierungsschwierigkeiten. Wenn ich z. B. früh morgens eine Hotelhalle betretee, dann halte ich gern einen Moment inne, um essentielle Fragen wie „Wo komm ich her? Wo will ich hin? Wer bin ich überhaupt?“ zu beantworten. Bis zur Drei-Sterne-Klasse lassen Hotels mir diesen Freiraum, bei vier Sternen wird er nur noch gelegentlich gewährt, aber in der Luxus-Klasse hab ich keine Chance:  wenn ich auch nur eine Schuhspitze in der Lobby zeige, stürzen drei Angestellte auf mich zu, um zu fragen, ob sie mir behilflich sein können, während ein vierter sich mir zu Füssen wirft, um ein unsichtbares Staubkorn von der gerade eben vorgezeigten Schuhspitze wegzupolieren. Wem das – wie mir – manchmal gewaltig auf den Zeiger geht, der&#8230; darf eben nicht in Hotels der Luxusklasse absteigen. Oder kauft man sich vielleicht einen Ferrari, um hinterher darüber zu meckern, dass der Karren vielzuviele PS unter der Haube hat: „Ist ja fürchterlich, ich fahr doch sowieso nur zum Bierholen, wer braucht das denn?“<br />
Also will ich auch gar nicht meckern, denn die zahllosen hilfreichen Geister, die durch das Park Hyatt strömen, sind wirklich sehr freundlich und geradezu ansteckend gut gelaunt. Das bringt den ein oder anderen deutlich schlechter gelaunten Hotelgast möglicherweise dazu, die Atmosphäre dieses Ladens als „äußerst amerikanisch“ zu bezeichnen. Das finde ich dann doch übertrieben, denn sollte die Herzlichkeit, mit der die Angestellten ihren Gästen begegnen,  tatsächlich nur gespielt sein, dann müssen sie hier einen Top-Coach vom  Actor&#8217;s Studio auf der Gehaltsliste stehen haben.<br />
Doch zurück zum Hotel, die Zimmer sind – der Luxusklasse entsprechend -großzügig dimensioniert und eingerichtet. Highlight unseres Zimmers war ein Bang &amp; Olufsen-Flatscreen-TV mit allem Schnökes inkl. Anschlussmöglichkeit für den eigenen MP3-Player. Unverständlicherweise musste man für&#8217;s W-Lan extra löhnen, das finde ich doch etwas knickrig, zumal der Internet-Zugang in vielen Mittelklassehotels im Zimmerpreis inkludiert ist.<br />
Für den legendären Wellness-Bereich hatten wir leider keine Zeit, dafür haben wir jeweils ausgiebigst gefrühstückt, und das war wirklich gut. Okay, die Auswahl an Aufschnitt und Käse schien auf den ersten Blick ein wenig klein, dafür waren aber wirklich alle möglichen Cerealien, Salate und Obstsorten zu haben, und die individuell zubereiteten Eierspeise&#8230; so ein frisches,  pfannengerührtes Rührei ist doch gaaaaanz was anderes als dieses Zeugs, das im Chafer stundenlang vor sich hingedümpelt hat.<br />
Alles in allem ein äußerst angenehmes Luxushotel mit einer einmaligen, freundlich-relaxten Atmosphäre. Dass Luxus seinen Preis hat, ist klar, und daher empfinde ich die Zimmerpreise als zivil bis angemessen. Dass sich dieses Preisniveau im Hotelrestaurant und in der Bar fortsetzen muss, ist logisch. Aaaaaber: 7 Euro für ein Hefeweizen sind schon ein bisschen heftig. Okay, ich will nicht meckern. Es war ja ein luxuriöses Hefeweizen.<span> </span></p>
<p style="margin-bottom:0;"><span><span>Park Hyatt Hotel<br />
Bugenhagenstr. 8</span> im Levantehaus<br />
<span>20095</span> <span>Hamburg</span></span><strong><br />
</strong>Telefon: <span>040 3332 1324</span></p>
<p style="margin-bottom:0;"><a id="external_website_link" rel="nofollow" href="http://www.hamburg.park.hyatt.de/" target="_blank">www.hamburg.park.hyatt.de</a></p>
<p style="margin-bottom:0;">
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